Motorsport

Michael und Mick Schumacher sind nicht das erste Vater-Sohn-Duo in der Formel 1 - Wen es vor ihnen gab

Mick Schumacher wird seinem Vater Michael nacheifern und in der Formel 1 um Gran-Prix-Siege kämpfen.
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Mick Schumacher wird seinem Vater Michael nacheifern und in der Formel 1 um Gran-Prix-Siege kämpfen.

Mick Schumacher tritt in die Fußstapfen seines Vaters Michael und fährt kommende Saison in der Formel 1. Doch sie sind nicht das einzige Vater-Sohn-Duo.

  • Mick Schumacher wird künftig für den Rennstall Haas fahren – sein Vater Michael Schumacher war extrem erfolgreich in der Formel 1.
  • Es gibt mehrere berühmte Vater-Sohn-Duos in der Formel 1.
  • Zwei Duos wurden sogar Weltmeister.

Kassel - Die Nachricht hat in Deutschland viele Motorsport-Fans verzückt: Mick Schumacher, der Sohn von Michael Schumacher, wird ab der kommenden Saison in der Formel 1 fahren.

Er erhält ein Cockpit bei dem Rennstall Haas. Mit diesem Engagement in der Formel 1 tritt der 21 Jahre alte Mick in die Fußstapfen seines Vaters Michael, der unzählige Erfolge feierte.

Mick Schumacher in der Formel 1: Graham und Damon Hill erkämpfen Weltmeistertitel

Doch Michael und Mick Schumacher sind nicht das einzige Vater-Sohn-Duo, das in der Formel 1 gefahren ist und Erfolge feiern konnte – wie es Mick in Zukunft tun möchte. In zwei Fällen wurden Vater und Sohn sogar Weltmeister – namentlich Graham und Damon Hill sowie Keke und Nico Rosberg.

Der Brite Graham Hill holte 1962 und 1968 den WM-Titel in der Formel 1. Sein Sohn Damon lieferte sich mit Michael Schumacher einen Zweikampf, der 1994 zunächst zugunsten Schumachers ausging. 1996 dann konnte sich Damon Hill gegen Schumacher durchsetzen und dem WM-Titel holen. Es war das erste Mal in der Geschichte der Formel 1, dass Vater und Sohn den Titel holen konnten.

Formel 1: Keke und Nico Rosberg werden Weltmeister

Das zweite Vater-Sohn-Paar, dass jeweils den WM-Titel erringen konnte, waren Keke und Nico Rosberg. Keke gewann dem Pokal 1982 – spektakulär mit nur einem Saisonsieg. Sein Sohn Nico zog dann 2016 nach. Auch dieser WM-Kampf war spektakulär, denn der damals 31-Jährige lieferte sich mit seinem Mercedes-Stallrivalen Lewis Hamilton bis zum letzten Tag einen packenden Fight. Wenige Tage später verkündete er am Ziel seiner Träume angekommen seinen Rückzug aus der Formel 1.

Eine berühmte Vater-Sohn-Paarung in der Formel 1 sind Keke und Nico Rosberg. Sowohl der Vater als auch der Sohn wurden Weltmeister.

Doch es gab noch deutlich mehr Söhne, die in der Formel 1 in die Fußstapfen ihrer Väter traten, auch wenn am Ende keiner von beiden oder nur einer Weltmeister wurde. Der Däne Jan Magnussen fuhr zwischen 1995 und 1998 insgesamt 25 Gran-Prix-Rennen, sein Sohn Kevin fährt seit 2014 in der Formel 1, bestritt bisher mehr als 115 Rennen. Beide fuhren im McLaren, Magnussen muss jetzt aber zum Ende des Jahres Platz im Cockpit machen, dass Mick Schumacher übernehmen wird. 2020 könnte für Kevin also Schluss sein mit der Formel 1.

Jos und Max Verstappen: Max gilt als einer der erfolgsreichsten Fahrer der Gegenwart

Jos Verstappen war früher der Teamkollege von Michael Schumacher beim Rennstall Benetton. Dort kam er bei insgesamt 107 Starts zwei Mal aufs Podium. Besonders in Erinnerung blieb bei Jos wohl der Tankunfall, aufgrund dessen sein Auto auf dem Hochenheimring in Flammen aufging. Sein Sohn Max Verstappen gilt als einer der erfolgreichsten Fahrer der Gegenwart und steht aktuell bei Red Bull unter Vertrag. In dem Boliden des österreichischen Rennstalls konnte er bisher neun Siege einfahren.

Eine weitere berühmte Vater-Sohn-Paarung ist Gilles und Jacques Villeneuve. Gilles fiel vor allem durch seinen furchtlosen Fahrstil auf. Er gilt bis heute – vielleicht auch gerade deshalb – als Ferrari-Ikone. 1982 verunglückte er im Abschlusstraining mit seinem Boliden und wurde dabei schwer verletzt. Wenige Stunden später starb er. Sein Sohn Jacques fuhr ähnlich furchtlos und erkämpfte sich 1997 gegen Michael Schumacher den WM-Titel. (Melanie Gottschalk)

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