Dritter Triumph nacheinander

Slalom-Weltmeisterin: Shiffrin schreibt Ski-Geschichte

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Sie bleibt die Nummer eins im Slalom: Mikaela Shiffrin gewinnt zum dritten Mal nacheinander Gold in der langsamsten Disziplin.

St. Moritz - Mikaela Shiffrin hat auch bei der Ski-WM in St. Moritz ihre Ausnahmestellung im Slalom unterstrichen. Mit ihrer Goldmedaille schreibt die US-Amerikanerin Ski-Geschichte.

Mikaela Shiffrin (USA) hat erneut Ski-Geschichte geschrieben und als erst zweite Frau drei Mal hintereinander den WM-Slalom gewonnen. Die Weltmeisterin von 2013 und 2015 setzte sich in St. Moritz überlegen vor Kombinations-Weltmeisterin Wendy Holdener (Schweiz/1,64 Sekunden zurück) und der Schwedin Frida Hansdotter (1,75) durch.

Die erst 22 Jahre alte Olympiasiegerin Shiffrin fuhr damit in den Spuren der legendären Christl Cranz (Oberstaufen), die den WM-Torlauf 1937 bis 1939 für sich entschieden hatte. Die 2004 verstorbene Cranz, erfolgreichste WM-Teilnehmerin überhaupt, gewann zudem 1934 Slalom-Gold. Für Shiffrin war es nach Silber im Riesenslalom die zweite Medaille in der Schweiz.

Deutsche Frauen reisen ohne Medaillen ab

Die deutschen Starterinnen spielten beim Kampf um die Medaillen erwartungsgemäß keine Rolle, das Frauen-Team geht damit erstmals seit der WM 2007 in Åre leer aus. Marina Wallner (Inzell) war als 17. beste Deutsche.

Lena Dürr (Germering), die sich nach Rang zehn in Durchgang eins noch leise Hoffnungen auf Bronze gemacht hatte, fiel wegen eines schweren Fehlers kurz vor dem Ziel auf Platz 18 zurück. Jessica Hilzinger (Oberstdorf) wurde 22., Christina Geiger (Oberstdorf) schied im ersten Lauf aus.

sid

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