Mourinho bleibt gesperrt - in Stoke nicht auf Trainerbank

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Chelseas Trainer Jose Mourinho darf gegen Stoke City nicht auf der Trainerbank sitzen. Foto: Andy Rain

London (dpa) - José Mourinho wird dem FC Chelsea am Samstag beim Premier-League-Spiel bei Stoke City endgültig nicht zur Verfügung stehen. Der Einspruch gegen die Ein-Spiel-Sperre des portugiesischen Startrainers wurde vom englischen Fußballverband FA abgelehnt. 

Somit darf der Coach des kriselnden englischen Meisters nicht auf der Trainerbank des Brittania Stadiums sitzen. "Ich habe mich entschieden aufzugeben. Es ist dumm einen Kampf zu führen, wenn du weißt, dass du verlieren wirst", sagte Mourinho am Freitag.

Der 52-Jährige wird mit der Mannschaft zum Spiel reisen und hofft, seine Spieler erst kurz vor Beginn verlassen zu können. "Ich werde das Team auswählen und versuchen, die Mannschaft auf jeden verschiedenen Aspekt eines Spiels vorzubereiten. Ich probiere, sie besser als je zuvor vorzubereiten", erklärte Mourinho.

Wo der umstrittene Trainer die Partie am Samstag schauen wird, ist noch unklar. "Ich habe keine Ahnung. Vielleicht sitze ich in einer Straßenecke mit meinem iPad. Vielleicht gucke ich das Spiel gar nicht. Vielleicht verfolge ich einen Liveticker", sagte Mourinho.

Der Coach hatte sich im Oktober am Rande der 1:2-Niederlage bei West Ham United ein "Fehlverhalten" gegenüber des Referees erlaubt, wie die FA mitteilte. Obendrein muss er eine Geldstrafe in Höhe von 40 000 Pfund (rund 56 000 Euro) zahlen.

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