Ignatow trifft zehnmal 

Achtelfinal-Aus: Deutsche U21-Handballer verlieren WM-Krimi gegen Portugal

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Seine Tore reichten nicht: Dimitri Ignatow (rechts) von der MT traf gegen Portugal zehnmal. Dieses Foto entstand bei der Partie gegen Norwegen. 

Was für ein Krimi zwischen der deutschen U21-Handball-Nationalmannschaft und Portugal.

Im Achtelfinale der WM in Spanien verlor das Team von Trainer Martin Heuberger 36:37 (14:14, 16:16) nach Verlängerung. Damit ist das Turnier für den Nachwuchs beendet.

Vom Start weg kamen die deutschen Handballer schwer in die Partie, hatten immer wieder Probleme mit der offensiven Deckung der Portugiesen. Nach 16 Minuten lag das DHB-Team 7:10 zurück, zur Pause stand es dennoch 14:14. Der Melsunger Dimitri Ignatow war bis dahin viermal erfolgreich.

Zum Ende der Partie wurde es dann dramatisch: Der deutsche Nachwuchs lief kurz vor Schluss einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Dann parierte Torhüter Till Klimpke aus Wetzlar zweimal glänzend, der Ausgleich gelang – dank des starken Sebastian Heymann. Doch in letzter Sekunde trafen die Iberer wieder zur Führung – dachten alle, Portugal jubelte. Das Schiedsrichter-Duo entschied aber: Die Uhr war schon abgelaufen.

Es ging in die Verlängerung. Wieder setzten sich die Portugiesen schnell ab. Zur Pause lagen das DHB-Team mit einem Tor zurück. Den Schlusspunkt setzte Ignatow. Sein Siebenmeter zum 36:37 – eins von zehn Toren – kam aber zu spät.

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