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„Eine schöne Anerkennung“ - Aidenas Malasinskas von der MT Melsungen erneut Handballer des Jahres in Litauen

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Von: Björn Mahr

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Mittelmann der Melsunger: der Litauer Aidenas Malasinskas.
Mittelmann der Melsunger: der Litauer Aidenas Malasinskas. © Dieter Schachtschneider

Aidenas Malasinskas vom Bundesligisten MT Melsungen ist zum fünften Mal in Litauen zum Handballer des Jahres gekürt worden.

Kassel – Der Wechsel vor dieser Saison in die Handball-Bundesliga hat seine Popularität weiter gesteigert. Doch dass der Spielmacher Aidenas Malasinskas jetzt in seiner Heimat Litauen zum Handballer des Jahres 2022 gewählt wurde, ist keine Überraschung. Seit 2016 wurde ihm diese Ehrung bereits zum fünften Mal zuteil. Zuvor wurde er 2016, 2017, 2018 und 2021 als bester Spieler seines Landes gekürt.

Dennoch freut sich der 36-Jährige auch diesmal über diese Auszeichnung. „Es ist eine schöne Anerkennung. Sie motiviert mich, gibt mir positive Impulse und Selbstvertrauen“, erklärt der Rechtshänder.

Die MT hatte Malasinskas kurzfristig im Sommer vom spanischen Erstligisten Ademar Leon geholt. Zwar hatte er speziell zu Rundenbeginn große Probleme, sich an die raue Bundesliga-Luft zu gewöhnen. Zuletzt reduzierte er aber seine Fehlerzahl deutlich. Bei MT-Chefcoach Roberto Garcia Parrondo stand der litauische Blondschopf regelmäßig in der Startformation.

Malasinskas unterstrich insbesondere seine Klasse beim Siebenmeter. Mit viel Raffinesse überlistete er wiederholt die gegnerischen Torhüter. Sein wichtigster Strafwurf: Er traf vor 4309 Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle mit einem Aufsetzer zum 25:25-Endstand gegen die SG Flensburg-Handewitt.

Der Mittelmann gibt sich selbst bescheiden: „Es ist nicht wichtig, wie ich meine Leistung sehe. Man muss den Auftritt des gesamten Teams sehen.“ In der Tabelle liegt die MT auf dem sechsten Rang und führt damit das Mittelfeld an. „Unsere aktuelle Position ist kein schlechter Platz. Da können wir uns nach der WM-Pause noch verbessern. Wenn uns das gelingt, kann ich meine Zeit bei der MT in sehr guter Erinnerung behalten“, stellt der Oldie fest, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

In der kommenden Woche stehen für Malasinskas und alle Nicht-WM-Starter der Melsunger ein individuelles Übungsprogramm auf dem Plan. Am 16. Januar beginnt unter der Leitung von Assistenzcoach Arjan Haenen und Torwarttrainer Carsten Lichtlein das Mannschaftstraining – für die verbliebenen MT-Profis und eben auch Litauens Handballer des Jahres. (Björn Mahr)

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