Alin Sania rettet Remis für die MT

+

Kassel. Es geht doch! Und wie! Ausgerechnet gegen die „Mannschaft der Stunde“, den TuS N-Lübbecke, stoppte die MT Melsungen ihre Talfahrt in der Handball-Bundesliga.

Kurzclip: Per Sandström wird warm geworfen

Mit einem furiosen Finale gelang ihr ein nach dem Spielverlauf kaum für möglich gehaltenes 24:24 (11:14)-Remis.

Natürlich war die „Mannschaft der Stunde“ alles andere als ein Aufbaugegner, was sie auch gleich auf dem Parkett der Rothenbach-Halle unter Beweis stellte. Besonders in der Abwehr, einer äußerst beweglichen 6:0-Deckung, die phasenweise eine Gummiwand glich, an der die Melsunger Angriffsversuche immer wieder abprallten.

Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke

Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer
Remis in letzter Minute: MT Melsungen gegen Lübbecke
 © Fischer

Michael Roth hatte das Problem im Positionsangriff schnell erkannt, brachte beim 4:7 Alin Sania für den angeschlagenen Patrik Fahlgren (12.) und beim 5:8 Savas Karipidis für Jens Schöngarth (16.). „Savas, mach‘ es“, gab dem Griechen ein MT-Fan mit auf dem Weg. Und obwohl sich der Rechtsaußen aufgrund seiner Oberschenkelverletzung sichtlich zurückhalten musste, hielt nun endlich mehr Spielkultur beim Gastgeber Einzug. Aus Krampf wurde Kampf mit strategischen Finessen insbesondere über die Nahwurfzone. So verkürzten Michael Allendorf und Felix Danner zum 9:10 (23.).

Doch der TuS hatte Dario Quenstedt, der mit seinen Paraden einen weiteren Aufschwung des Gegners verhinderte - und mit seiner stoischen Ruhe auf die eigene Offensivabteilung einwirkte. Dort zog Drago Vukovic gekonnt die Fäden und traf auch selbst viermal zur eigenen 14:11-Halbzeitführung.

Kurzclip: Patrik Fahlgren beim Einwerfen

Immerhin: Melsungen war auf Touren gekommen. Wehrte sich, wie ihr Coach vor dem Spiel verlangt hatte. Ein Doppelpack von Vuckovic/Allendorf zum 14:15 (34.) nährte sogar kurzzeitig die Hoffnung auf den ersehnten fünften Heimsieg. Doch dann schlossen die Ostwestfalen wieder ihre Reihen und konterten unwiderstehlich über Daniel Svensson zum 14:18 (38.).

Kein Muntermacher, aber auch kein Grund zu verzagen. Torwart Sandström inklusive seiner Vorderleute steigerten sich, doch manche gute Defensivtat verpuffte, weil der eigene Angriff - Ausnahme der zurück gewechselte Schöngarth - keine zwingenden Mittel fand. Ein Rückfall mit Folgen, denn beim 20:24 durch Vukovic (55.) sprach alles für die Gäste, auch wenn die längst ihre klare Linie im Angriff verloren hatten. Und wohl nicht mit dem langen Atem der Melsunger gerechnet hatten. Denn die drehten plötzlich nochmal auf, verkürzten durch Allendorf, Vuckovic und Schöngarth auf 23:24 (58.). Daniel Svenssons Fahrkarte beantwortete Sania gar mit dem Ausgleich acht Sekunden vor Schluss. Und krönte damit eine späte Aufholjagd, die aus einem schwer erkämpften Remis einen gefühlten Sieg machte.

Melsungen: Kelentric, Sandström; Schöngarth 5, Mansson 1, Fahlgren 1, Vasilakis 5, Danner 2, Karipidis 1/1, Zufelde, Allendorf 4/1, Vuckovic 3, Sania 2.

N-Lübbecke; Blazicko, Quenstedt; Verjans 1, Gustafsson, Loke 1, Vukovic 5, K. Svensson 1, Schröder 1, Tluczynski 4/4, D. Svensson 5, Niemeyer 1, Remer 5.

SR: Fleisch/Rieber (Ostfildern/Nürtingen). Z.: 3014.

Von Ralf Ohm

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.