Melsunger sind zufrieden

Europacup-Auslosung: MT trifft auf Balatonfüred, Eskilstuna und Nexe

Wien/Melsungen. Gute Gegner, lösbare Aufgaben – Handball-Bundesligist MT Melsungen muss in der Hauptrunde des Handball-Europapokals auf Balatonfüred aus Ungarn, Eskilstuna aus Schweden und RK Nexe aus Kroatien spielen.

„Wir haben eine große Chance, ins Viertelfinale zu kommen“, sagte MT-Assistenzcoach Mile Malesevic in einer ersten Reaktion. Malesevic hatte zusammen mit Cheftrainer Michael Roth („Es hätte schlimmer können“) die Auslosung bei der Europäischen Handball-Föderation (EHF) in Wien während des morgendlichen Melsunger Trainings im Internet verfolgt und die Spieler sofort informiert. „Diesmal“, meint Linksaußen Michael Allendorf, „hatten wir Losglück. Da erwartet uns keine Übermannschaft.“ In der Qualifikation hatten die Nordhessen mit Toulouse und Presov zwei knifflige Aufgaben lösen müssen.

„Ein Weiterkommen ist auf jeden Fall möglich“, meinte Manager Axel Geerken, der in Begleitung von Christine Höhmann und Corinna Börschig in die österreichische Hauptstadt gereist war. „Allerdings“, so der Geschäftsführer weiter, „sollte man die Konkurrenten nicht unterschätzen. Auswärts hat’s man immer schwer.“

Aktualisiert um 15.10 Uhr.

Die Spiele der Gruppenphase beginnen Mitte Februar. Am Samstag, 14. Februar, empfängt Melsungen zum Auftakt der Hauptrunde Eskilstuna. Das ergaben erste Gespräche, die Geerken in Wien mit den Verantwortlichen der anderen Gruppen-Gegner führte. Die für diesen Tag geplante Bundesliga-Begegnung gegen Kiel wird wohl auf den 11. Februar vorverlegt.

Kurios aus Melsunger Sicht: Die MT beheimatet Spieler und Verantwortliche, die aus diesen drei Ländern stammen: Mikael Appelgren, Patrik Fahlgren und Per Sandström stammen aus Schweden, Marino Maric ist Kroate und Heimatland des Teamverantwortlichen Sandor Balogh ist Ungarn. Balogh ist sogar mit dem Trainer des Kontrahenten Istvan Csonyaj gut bekannt. (bjm)

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