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Auffälligkeiten aus der Handball-Welt: Ex-Melsunger Kuntscher und Kompenhans jubeln im DHB-Pokal

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Von: Björn Mahr

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Mit Hüttenberg im Pokal erfolgreich: der Ex-Melsunger Paul Kompenhans.
Mit Hüttenberg im Pokal erfolgreich: der Ex-Melsunger Paul Kompenhans. © IMAGO/OLIVER VOGLER

Der TV Hüttenberg schlägt mit Ex-Melsungern im DHB-Pokal den ThSV Eisenach. Michael Roth gewinnt mit seinem neuen österreichischen Arbeitgeber den Supercup. Unsere Auffälligkeiten aus der Handball-Welt.

Kassel – Viele Handball-Bundesligisten stecken noch in der heißen Phase der Vorbereitung – doch für den einen oder anderen Klub wurde es am vergangenen Wochenende schon ernst – wegen DHB-Pokal und Europacup-Qualifikation. Auch der frühere Melsunger Trainer Michael Roth hatte einen besonderen Einsatz. Unsere Auffälligkeiten aus der Handball-Welt.

Acht Tore erzielt: David Kuntscher.
Acht Tore erzielt: David Kuntscher. © IMAGO/BEAUTIFUL Sports

Pokalkrimi

Das Erstrundenspiel im DHB-Pokal werden die beiden ehemaligen MT-Talente David Kuntscher und Paul Kompenhans nicht so schnell vergessen. Mit ihrem neuen Klub TV Hüttenberg gewannen sie nach zweimaliger Verlängerung 40:39 gegen den Zweitliga-Rivalen ThSV Eisenach. „Besser kann man gar nicht in eine Saison starten“, jubelte Kompenhans. „Es war ein geiles Gefühl, beim ersten Pflichtspiel im neuen Trikot solch einen Sieg gefeiert zu haben“, ergänzte Kuntscher. Zu den ersten Gratulanten gehörte Julian Fuchs, parallel mit Bundesligist MT im Trainingslager in Straßburg.

Die Gastgeber mussten vor 550 Zuschauern zwar ohne den verletzten Ex-Melsunger Timm Schneider auskommen, konnten aber trotzdem die Breite im Team nutzen. „Wir haben viel gewechselt, jeder hat seinen Beitrag zum Erfolg geleistet“, stellte der aus Kassel stammende Kompenhans fest. Er steuerte vier Tore bei, Kuntscher war sogar achtmal erfolgreich. Da sich sein Teamkollege Niklas Theiss im Verlauf der Partie leicht verletzte, bekam er viel Spielzeit. „Die Fans haben uns extrem gepuscht“, lobte Kuntscher den eigenen Anhang. Die beiden Neuzugänge aus Melsungen leben beide in Hüttenberg – nur zwei Gehminuten voneinander entfernt.

Siegreiche Erstligisten

Aus der 1. Bundesliga waren lediglich die Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen und der VfL Gummersbach schon im Einsatz. Beide meisterten ihre Aufgaben problemlos: Hamm gewann 35:25 in Wilhelmshaven, Gummersbach 35:29 in Konstanz. In der zweiten Runde (19./20. Oktober) steigen die MT und die 15 anderen Erstligisten ein.

Supercup gewonnen: Michael Roth (Bregenz).
Supercup gewonnen: Michael Roth (Bregenz). © IMAGO/EIBNER

Einstand nach Maß

Seit dieser Spielzeit arbeitet der frühere Melsunger Erfolgscoach Michael Roth als Trainer in Österreich beim Erstligisten Bregenz. Kurz nach seinem Einstieg darf er sich bereits über den ersten Titel freuen. Beim Meister UHK Krems gelang ein 27:25-Sieg nach Siebenmeterwerfen. „Es war ein super Spiel. Wir haben zwar auch viele Chancen liegengelassen, sind aber dennoch ruhig geblieben“, erklärte Roth. Im Siebenmeterwerfen zeichnete sich dann der junge Torsteher Jan Kroiss mit drei gehaltenen Siebenmetern aus. Für Bregenz war es nach 2016 der zweite Erfolg in diesem Wettbewerb.

Nach der Partie in der Halle und auf der siebenstündigen Heimfahrt im Bus feierten die Vorarlberger ausgelassen den Triumph. „Der Sieg ist ein positives Zeichen für die anstehende Saison und gut fürs Selbstvertrauen“, sagte Roth.

Europäische Bühne

In der ersten Qualifikationsrunde zur EHF European League setzte sich der TBV Lemgo Lippe vor fast 5000 Zuschauern in eigener Halle 39:34 (22:13) im Hinspiel gegen Logrono La Rioja durch. (Björn Mahr)

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