Alexander Fölker, der Sportliche Leiter, ist nicht erreichbar

Der Buh-Mann

Steht derzeit mächtig in der Kritik: Der Sportliche Leiter Alexander Fölker. Archivfoto:  Kasiewicz

Melsungen. Er ist der Buh-Mann. Er steht vor allem bei den Fans in der Kritik: Alexander Fölker, den Sportlichen Leiter der MT Melsungen, sehen die meisten als Verantwortlichen für die derzeitige Misere des Handball-Bundesligisten. Wer von ihm seit der Beurlaubung von Trainer Matjaz Tominec eine Stellungnahme möchte, wartet aber vergeblich.

Wer ist dieser Mann überhaupt? Zusammen mit Interimscoach Sandor Balogh ist er eines der Urgesteine bei der MT. Als Spieler gehörte Fölker zu den Melsunger Pokal-Helden. Mit ihm schaffte die Melsunger TG 1996 den Einzug ins Finalturnier in Hamburg. Bis zu seinem Abschied im gleichen Jahr erwarb sich der 1989 aus Lille geholte frühere rumänische Nationalspieler (253 Einsätze) viele Meriten. Dazu zählt auch der Aufstieg mit Melsungen aus der Regional- in die 2. Bundesliga.

Nachdem er als (Spieler-) Trainer bei Niedervellmar und Eintracht Baunatal tätig war, löste er 2000 Markus Hütt als Sportlichen Leiter in Melsungen ab – zu der Zeit also, als der Kroate Hrvoje Horvat als Coach bei den Fuldastädtern anfing.

Seine größten Erfolge als Sportchef sind die Verpflichtungen der Trainer Rastislav Trtik, der die Nordhessen in der Spielzeit 2004/2005 ins Oberhaus führte, und Robert Hedin. Der Schwede bewahrte die MT 2007 vorm Abstieg und schaffte es in der darauffolgenden Runde, dass das Team mit begeisterndem Handball und mit sage und schreibe 1087 Treffern Zehnter wurde. Danach aber ging es bergab für die MT und die Kritik an Fölker nahm zu.

Von Ralf Ohm und Björn Mahr

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