Handballer zu Gast in Minden an

MT Melsungen: Heute das letzte Mal gegen Rambo

Im Blickpunkt: Mindens Christoffer Rambo (links) spielt heute zum vorerst letzten Mal gegen die MT. Melsungens Yves Kunkel hat heute Geburtstag.
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Im Blickpunkt: Mindens Christoffer Rambo (links) spielt heute zum vorerst letzten Mal gegen die MT.

Die Partie bei GWD Minden bietet für die MT Melsungen die Chance, den dritten Sieg in Serie einzufahren. Das gelang dem Handball-Bundesligisten in dieser Saison bisher nur einmal. Nach den Erfolgen in Leipzig und gegen Göppingen können die Nordhessen das heute (19 Uhr/Sky) zum zweiten Mal schaffen.

Vor der Begegnung in der Merkur-Arena in Lübbecke stellen wir zwei Spieler in den Fokus: GWD-Torjäger Christoffer Rambo und Melsungens Yves Kunkel.

Christoffer Rambo

Keine Frage, Christoffer Rambo fällt allein schon wegen seines Nachnamens auf. Unweigerlich erinnert dieser an den Filmhelden Rambo, verkörpert von Sylvester Stallone. Der Handballer Rambo stellte die Melsunger in der Vergangenheit immer wieder vor Probleme. Heute spielt er zum vorerst letzten Mal gegen die MT, nach der Saison kehrt der dienstälteste GWD-Akteur in seine Heimat Norwegen zum Erstligisten Runar Sandefjord zurück. Knapp acht Jahre spielte er dann in Ostwestfalen.

Wie wichtig der Linkshänder, der im rechten Rückraum spielt, für Minden ist, zeigte er am letzten Spieltag beim 29:29 in Balingen. Der 31-Jährige erzielte die letzten beiden Treffer seines Teams. „Wenn er einen guten Tag hat, ist er schwer zu verteidigen. Aber wir müssen ihn in den Griff bekommen“, sagt MT-Trainer Gudmundur Gudmundsson über Rambo. Und Melsungens Torwart Nebojsa Simic fügt hinzu: „Er ist gut und hat einen starken Wurf.“ Minden hat aber nicht nur Rambo. Gerade beim 24:24 im Hinspiel glänzte in der zweiten Hälfte der junge Spielmacher Juri Knorr.

Nach ihren letzten Auftritten geht die MT aber selbstbewusst in das Auswärtsspiel. „Wir haben zuletzt gut gespielt, besonders in den beiden letzten Partien“, sagt Gudmundsson. Und das nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Angriff. „Wir haben vorn weniger technische Fehler gemacht. Das waren davor zu viele“, sagt der Trainer. In den letzten drei Partien gegen Flensburg-Handewitt, in Leipzig und gegen Göppingen warf die MT zudem jeweils mehr als 30 Tore.

Yves Kunkel

Für Yves Kunkel ist es nicht das erste Mal in seiner Karriere, dass er an seinem Geburtstag Handball spielen muss. Aber zum ersten Mal tut er das bei einem seiner Ex-Klubs. Von 2013 bis 2015 spielte er in Minden. „Es ist sicherlich etwas Schönes. Aber meinen Geburtstag würde ich natürlich auch gern mit meiner Familie bei Kaffee und Kuchen feiern. Auf dem Handballfeld ist es allerdings auch gut“, sagt Kunkel, der heute 27 Jahre alt wird.

Der Linksaußen ist nach seiner Verletzung am Knie wieder fit. Zwei Wochen musste er mit Handball aussetzen. „Das war ein bisschen so, wie aus einer Quarantäne zurückzukommen“, sagt er. Vor einer Woche in Leipzig, übrigens auch ein Ex-Verein von Kunkel, stand er erstmals wieder im Kader. Beim Heimsieg gegen Göppingen hatte er ein Kurz-Comeback über zwei Minuten.

Kunkel war in dieser Saison bis zur Verletzung einer der Dauerbrenner bei der MT. Wie war es nun für ihn, draußen zu sitzen? „Natürlich sitzt jeder Handballer ungern auf der Bank. Aber so war es ja vorher auch für Michael Allendorf. Und er macht das derzeit gut, daher macht es mir nicht so viel aus“, sagt Kunkel.

(Manuel Kopp)

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