Sieben Handballer der MT Melsungen mit ihren Nationalteams in Qualifikationsspielen im Einsatz

Daumendrücken für Appelgren

Hochmotiviert: Mikael Appelgren von der MT Melsungen muss in dieser Woche wie einige andere Spieler des Erstligisten auch in der EM-Qualifikation ran. Der MT-Schlussmann hofft, in einem der beiden Partien mitwirken zu können. Archivoto: Schachtschneider

Melsungen. Nein, für einige Handballer des Bundesligisten MT Melsungen ist in dieser Woche keine Wettkampfpause. Neben Felix Danner (siehe Bericht in der morgigen Ausgabe), der mit der deutschen Nationalmannschaft im Einsatz ist, muss noch eine Reihe weiterer Spieler in Qualifikationsspielen um wichtige Punkte kämpfen.

Allen voran MT-Kapitän Nenad Vuckovic, der mit Vize-Europameister Serbien zunächst am Mittwoch in Nis auf Russland trifft und dann am kommenden Sonntag in Sarajevo gegen Bosnien-Herzegovina bestehen muss. „Mit zwei Siegen“, sagt Vuckovic, „wären wir schon mit einem Fuß in Dänemark.“ Bei den Skandinaviern findet 2014 die nächste EM statt.

Dorthin will auch der zweite der Olympischen Spiele von London, die Mannschaft aus Schweden. In den Kader für die Partien morgen in Lund und am Samstag gegen die Niederlande in Almere wurde Melsungens Torwart Mikael Appelgren berufen, der nach seinem Wechsel im Sommer aus Skövde mit beachtlichen Leistungen aufwarten konnte. „Ich bin zwar nur die Nummer drei im Aufgebot, werde mich aber im Training voll reinhängen“, erklärt Appelgren, „mal sehen, wie sich die Trainer dann entscheiden.“

Auf einen Platz im Teilnehmerfeld in Dänemark darf sich auch Tschechien mit MT-Abwehrchef Daniel Kubes berechtigte Hoffnungen machen – auch wenn es mit Deutschland in einer Gruppe ist. Erste Voraussetzung ist ein Heimerfolg heute in Zlin (300 Kilometer östlich von Prag) gegen Israel. „Eines der entscheidenden Spiele wird die Partie in Montenegro“, sagt Kubes, der mit seinen Landsleuten am Sonntag in Bar ranmuss.

„Der griechische Handball ist ganz unten angekommen. Wir haben dem Sport in unserer Heimat viel zu verdanken und sind deshalb nach einer Pause wieder in die Auswahl zurückgekehrt.“

Alexandros Vasilakis

Ebenfalls in der Qualifikation gefordert sind die Griechen mit dem Melsunger Trio Savas Karipidis, Alexandros Vasilakis und Grigorios Sanikis. Allerdings geht es für die in den vergangenen Jahren zusehends schwächer gewordenen Hellenen bereits um einen Start bei der EM im Jahr 2016. „Der griechische Handball ist ganz unten angekommen. Wir haben dem Sport in unserer Heimat viel zu verdanken und sind deshalb nach einer Pause wieder in die Auswahl zurückgekehrt“, erläutert Vasilakis. Er rechnet fest mit zwei Erfolgen im heimischen Loutraki (heute) gegen England und in Lavis gegen die gastgebenden Italiener (Samstag).

Von Björn Mahr

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