Interview mit Torwart Per Sandström: „Der beste Standort“

Per Sandström (33), MT-Torwart und Ex-Hamburger

Für jeden Handballer ist der Start beim Final Four in der Hamburger O2 World etwas Besonderes. Ganz besonders fiebert Per Sandström diesem Saison-Höhepunkt entgegen.

Denn der Torwart der MT Melsungen spielte lange Zeit für den HSV Hamburg. Mit den Hanseaten gewann er sogar 2010 den Pokal. Nun will er sich mit der MT teuer verkaufen und auf jeden Fall das Halbfinale (Sa. 17.45 Uhr, live bei Sport 1) gegen die Füchse Berlin siegreich gestalten.

Es erwartet Sie bereits Ihre fünfte Teilnahme am Final Four. Der richtige Zeitpunkt für Ihren zweiten Triumph?

Per Sandström: Das wäre natürlich toll. Aber es ist realistisch betrachtet sehr unwahrscheinlich.

Also haben Sie nicht viel Hoffnung auf den Titelgewinn?

Sandström: Wir wollen erst einmal ein Super-Spiel gegen Berlin abliefern. Das sollte möglich sein, weil wir in der Bundesliga zu Hause gegen die Füchse gewonnen und bei denen nur knapp verloren haben.

Worauf kommt es bei dieser Veranstaltung besonders an?

Sandström: Tagesform und ungeheure Disziplin sind am wichtigsten.

Wer ist Ihr Top-Favorit?

Sandström: Die Rhein-Neckar Löwen und Flensburg liegen in der Tabelle weiter vorne und sind am höchsten einzuschätzen. Aber eines ist auch klar: In einem Spiel ist viel möglich.

Was macht diese Veranstaltung so reizvoll?

Sandström: Es ist ein Mega-Event mit einer Riesen-Stimmung in der Halle. Es ist genau der richtige Standort für das Pokal-Turnier. Unserer Mannschaft bietet sich zudem die gute Chance, einen Platz im Europapokal zu ergattern. (bjm)

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