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EHF-Cup: MT Melsungen empfängt Balatonfüred

Ob sie heute Grund zur Freude haben?: Die MT-Aufsichtsratsvorsitzende Barbara Braun-Lüdicke (links) und Malte Schröder hoffen auf einen weiteren Erfolg im EHF-Cup. Foto: Fischer

Kassel. Als erfolgreicher Europapokal-Teilnehmer ist so eine Woche wie diese für die Melsunger Bundesliga-Handballer purer Luxus.

Denn: Volle vier Tage hatte MT-Trainer Michael Roth Zeit, um sich mit seinem Team auf das Rückspiel in der Gruppe D des EHF-Cups am Samstag ab 20 Uhr in der Rothenbach-Halle in Kassel gegen Balatonfüredi KSE einzustimmen.

„Es ist schön, wenn man auch mal wieder in seinem eigenen Bett schlafen kann“, sagt Malte Schröder. Der Rückraumspieler räumt allerdings mit einem Schmunzeln ein: „Dafür war das Training viel anstrengender als bei einer normalen Spielvorbereitung.“ Vormittags wurde im athletischen, abends im handball-spezifischen Bereich gearbeitet - und das in Bestbesetzung.

Wir übertragen die Partie live auf Radio HNA.

Wer vermutet hat, die Melsunger würden die Intensität vor dem Vergleich mit dem Tabellenletzten Ungarn etwas zurückfahren, kennt Michael Roth nicht. „Es wäre fatal, wenn wir uns überlegen, wen wir vielleicht schonen können“, betont Roth, „wir müssen lernen, die Konzentration permanent hochzuhalten.“

In der Bundesliga war seinen Schützlingen dies in der Partie gegen den HSV Hamburg nicht gelungen: Unterm Strich stand eine 23:26-Heimschlappe. Den schlechten Eindruck aus diesem Duell konnten die Nordhessen teilweise mit dem souveränen 30:24-Erfolg vor einer Woche bei den Ungarn vergessen machen. „Wir haben aber noch in allen Mannschaftsteilen Luft nach oben“, sagt Roth.

Was besser geworden ist:

• Die Leistungen von Abwehr und Torwart sind stabiler.

• Das Team schafft es, ein gutes Tempospiel aufzuziehen.

Was besser werden muss:

• Der Angriff lässt bisweilen die nötige Geduld vermissen, es wird zu überhastet geworfen und zu schnell der Pass an den Kreis versucht.

• Die Rückraumschützen sind zu verspielt, sie müssen sich gute Chancen suchen.

Auch wenn die Melsunger noch nicht über die kommende Europacup-Begegnung hinausdenken sollen, einige Spieler haben bereits das nächste Bundesliga-Heimspiel am kommenden Mittwoch gegen den TuS N-Lübbecke im Hinterkopf. „Wir müssen gegen Balatonfüred 100 Prozent bringen. Dann können wir weiteres Selbstvertrauen tanken“, ist Malte Schröder überzeugt. Der Linkshänder bekam in der Veszprem-Arena beim dritten Sieg im dritten Gruppenspiel mehr Einsatzzeit als sonst und durfte gut 40 Minuten ran. Gut möglich, dass er wieder viele Akzente setzen kann.

Worauf es ankommen wird, weiß Schröder ganz genau: „Wir müssen mit der gleichen Einstellung in das Spiel gehen wie in eine Partie gegen Meister Kiel.“

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