Handball: Gensungens Torwart Marc Lauterbach trainiert ab sofort bei der MT mit

„Eine einmalige Chance“

Bewährungschance im Bundesliga-Kader der MT: HSG-Torwart Marc Lauterbach. Foto: Kasiewicz

Homberg. Im Leben des Marc Lauterbach ist derzeit richtig was los. Zum einen steckt der 20-jährige Homberger voll im Abi-Stress, zum andern erlebt seine sportliche Laufbahn einen unverhofften Schub. „Solch‘ eine Chance gibt‘s in meiner Situation wohl nur einmal“, sagt der Handballtorwart über das Angebot des Bundesligisten MT Melsungen, mit dem Profikader zu trainieren. Und hat es folgerichtig angenommen.

Natürlich in Absprache mit seinem bisherigen Club, dem Drittligisten HSG Gensungen/Felsberg, für den er per Doppelspielrecht weiter zwischen den Pfosten stehen wird. Schließlich ist Marc Lauterbach bei den Edertalern unter den Fittichen von Torwarttrainer Detlef Kleinmann groß geworden. „Es ging Schlag auf Schlag“, blickt das Talent auf seinen ersten Karrieresprung - den in die erste Mannschaft der HSG mit zarten 17 Jahren - zurück, nachdem er als B-Jugendlicher von Homberg ins Edertal gewechselt war.

Von einer „tollen Entwicklung“ seines Schülers spricht dessen Förderer, der auch von Michael Stahl, die langjährige Nummer eins der Edertaler, viel gelernt hat. Für seine robuste Statur (1,94 m groß und 96 Kilogramm schwer) mit entsprechender Reichweite ist Marc Lauterbach überraschend beweglich, hat seine Stärken laut Kleinmann insbesondere bei hohen Bällen und ist ansonsten „äußerst ehrgeizig und wissbegierig“.

Tugenden, die den MT-Verantwortlichen sofort auffielen, als der Homberger zweimal zur Aushilfe mittrainierte. „Marc ist ein großes Talent“, erkannte Sportchef Alexander Fölker. Natürlich in der Hoffnung auf eine Weiterentwicklung seines neuen Schützlings unter der Obhut von Melsungens Torwarttrainer Mile Malesevic. Die vorausgesetzt winkt dem Kraftpaket gar ein Platz im Kader für die nächste Bundesliga-Saison - als dritter Torwart hinter Mario Kelentric und Nikolei Weber.

Von Ralf Ohm

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