Berliner sollen Einwurf blockiert haben

Einspruch wegen eines Einwurfs? MT Melsungen erwägt Protest

Kassel. Wegen eines Einwurfs im Spiel gegen die Füchse Berlin überlegt die MT Melsungen, Protest einzulegen. Vorher will man sich die Szene jedoch nochmal genauer anschauen.

In den letzten Sekunden des Bundesliga-Spiels gegen die Füchse Berlin am Mittwochbekamen die Handballer der MT Melsungen noch einmal eine Konterchance. Nachdem Berlins Schlussmann Silvio Heinevetter den Ball abgewehrt hatte, flog das Leder Richtung Füchse-Ersatzbank. Dort fing Fabian Wiede das Spielgerät. Allerdings im Aus. „Ich habe den Ball“, erklärte der Rückraum-Nationalspieler später, „ganz normal hinter mir auf den Boden gelegt“.

Die Verantwortlichen der MT sind allerdings der Ansicht, dass ihr Team an der schnellen Ausführung eines Einwurfs gehindert worden sei. Manager Axel Geerken betont: „Wir meinen, dass dies die Schiedsrichter gesehen haben müssen.“ Deshalb erwägt sein Verein, Einspruch einzulegen. Ob die Melsunger den Protest weiter verfolgen werden, ließ Geerken zunächst offen. Sie wollen sich erst einmal die Szene auf Video genauer anschauen.

Auch Füchse hadern

Berlins Trainer Velimir Petkovic mochte sich nach der Partie nicht zum Spielgeschehen äußern. Allerdings brachte Volker Zerbe, der Sportliche Leiter der Füchse, sein Unverständnis über eine Szene in der Schlussphase zum Ausdruck. Vor dem Gegentor von Jeffrey Boomhouwer zum 28:28 soll Kent Robin Tönnesen gefoult worden sein. „Tönnesen wird umgerissen“, betonte Zerbe.

Rubriklistenbild: © Andreas Fischer

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