Nur 1250 Zuschauer zugelassen

„In Wetzlar lässt es sich gut leben“ - Ex-Melsunger Felix Danner trifft am Sonntag mit der HSG auf die MT

Seit dieser Saison bei der HSG Wetzlar unter Vertrag: Felix Danner, im linken Bild bei einem Testspiel in der Rittal-Arena. Das rechte
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Seit dieser Saison bei der HSG Wetzlar unter Vertrag: Felix Danner, im linken Bild bei einem Testspiel in der Rittal-Arena.

In der Handball-Bundesliga steht am Sonntag das Hessenderby zwischen der HSG Wetzlar und der MT Melsungen auf dem Programm. Wir haben mit Felix Danner gesprochen - der Ex-Melsunger spielt nun für die HSG.

Melsungen – In der Vorbereitung auf diese Handball-Saison traf Felix Danner schon einmal auf die alten Kollegen. In der Bundesliga bekommt es der 36-Jährige aber am Sonntag ab 16 Uhr zum ersten Mal mit seinem Ex-Verein Melsungen zu tun, wenn die MT zum Hessenderby (Sky und im kostenfreien Livestream bei der HR-Hessenschau) bei der HSG Wetzlar antritt.

Seit Juli steht der Kreisläufer bei den Mittelhessen unter Vertrag. Wir haben mit ihm vor dem Punktspiel der HSG am Donnerstagabend beim HC Erlangen über das Wiedersehen mit den ehemaligen MT-Kameraden gesprochen.

Wie die HSG am Donnerstag mitteilte, sind nur 1250 Zuschauer zugelassen – und das sind nur Sponsoren und Dauerkarteninhaber. Felix Danner über…

seine ersten Monate in Wetzlar: „Meine Bilanz ist durchweg positiv. Sportlich läuft es definitiv so, wie ich mir das vorgestellt habe. Wohl nie mehr vergessen werde ich unser Heimspiel gegen Hannover, das wir mit 22 Toren Vorsprung gewonnen haben. So etwas habe ich in meiner langen Karriere noch nicht erlebt. Auch sonst kann ich nicht klagen. In Wetzlar lässt es sich gut leben. Die Altstadt ist sehr schön.“

das bisherige Abschneiden der HSG: „Mit 13:13 Punkten können wir sicher zufrieden sein. Allerdings sind die Auswärtsspiele nicht immer nach Wunsch verlaufen. Und die knappe Heimniederlage gegen die Rhein-Neckar Löwen war auch ärgerlich. Insgesamt muss man festhalten: Wir haben unheimliche Nehmer-Qualitäten. Selbst wenn wir mal mit vier, fünf Toren zurückliegen, kommen wir noch zurück.“

Das war vor einer Woche: Felix Danner als Zuschauer in Kassel.

seine Rolle im Innenblock: „Ich teile mir die Aufgabe mit Adam Nyfjäll, Olle Forsell Schefvert und Tomislav Kusan. Adam hat viel Power. Mir macht es aber mit allen richtig viel Spaß.“

das anstehende Derby gegen Melsungen: „Die Chancen stehen 50:50. Die Tagesform wird den Ausschlag geben. Die zentralen Fragen: Wer stellt die bessere Abwehr, wer leistet sich weniger Fehler?

seinen jüngsten Besuch in der Kasseler Rothenbach-Halle: „Ich kam erst zur zweiten Halbzeit des Spiels gegen die Löwen, wir hatten vorher noch Training. Es war insgesamt sehr ungewohnt für mich. (schmunzelt) Ich musste mich auch erst mal wie jeder andere Besucher ausweisen. Das war aber auch nicht schlimm. Es hieß dann auch recht schnell: Ach so, der Felix Danner! Es war ein interessantes Spiel, ich habe mich eher im Hintergrund gehalten.“

seine weiteren Pläne: „Dazu kann ich noch nichts sagen. Ich bin in Gesprächen. Was ich aber weiß: Ich fühle mich wohl und würde gern noch ein bisschen spielen.“ (Björn Mahr)

Das sagt...

Michael Allendorf (35, MT-Profi und langjähriger Weggefährte Danners): „Wir sollten Felix vielleicht vorher fragen, ob er nicht mit uns aus Melsungen nach Wetzlar fahren möchte. Spaß beiseite. Felix ist zwar keine 22 mehr, aber er gibt Wetzlar Stabilität und ist eine wichtige Stütze für die Abwehr.“

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