Am Donnerstag gastiert die MT in Flensburg

Ex-Melsunger könnte Meister werden: Nun trifft Johannes Golla auf die MT

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Voller Einsatz am Kreis: Flensburgs Johannes Golla (rechts, hier im Zweikampf mit Veszprems Borut Mackovsek).

Johannes Golla steht dicht vor dem größten Erfolg in seiner noch jungen Karriere. Mit der SG Flensburg-Handewitt thront der Kreisläufer an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga.

Und das trotz der 18:20-Schlappe am Sonntag im absoluten Topspiel beim Verfolger THW Kiel. Eine Heimniederlage am Donnerstag ab 19 Uhr in der Flens-Arena gegen Gollas Ex-Klub MT Melsungen dürfen sich die Nordlichter jetzt nicht mehr erlauben. Wir haben mit dem 21-Jährigen über seine bisherige Zeit in Flensburg gesprochen. Das sagt Johannes Golla über …

...  seinen Start bei der SG: „Wenn mir vor dieser Saison jemand gesagt hätte, dass ich so viele Spielanteile bekommen würde, hätte ich das sofort genommen. Unser Trainer Maik Machulla hat ein gutes Händchen dafür, dass alle Spieler regelmäßig ihre Einsatzzeiten bekommen – und das gilt nicht nur für die Kreis-Position.“

... die besonderen Momente: „Die Spiele gegen Kiel sind schon etwas ganz Besonderes – die absoluten Höhepunkte in einer Saison. Und in der Champions League habe ich jetzt schon gegen Mannschaften mit außergewöhnlich guten Handballern gespielt. Wenn ich nur an die Partie im Viertelfinale in Veszprem denke – dort war es so laut, dass du dich nicht mit deinem Spieler unterhalten konntest. Aus solchen Erlebnissen nimmst du für die weitere Laufbahn viel mit.“

... den anstehenden Abschied des langjährigen SG-Kapitäns Tobias Karlsson: „Tobbe ist für mich ein ausgezeichneter Abwehrspieler, ein echtes Vorbild und ein prägender Charakter. Von ihm habe ich in diesem einen Jahr sehr viel gelernt. Vor Auswärtsspielen haben er, mein dänischer Kreisläufer-Kollege Simon Hald und ich viele Videos von den Gegnern zusammengeschaut – diese Studien wurden fast zu einem festen Ritual. Dadurch haben wir von Tobbe sehr viele wertvolle Tipps über das Spiel in der Deckung erhalten.“

... das Leben in Flensburg: „In Kassel habe ich mich auch sehr wohlgefühlt. Aber die Nähe zum Meer – das hat noch einmal eine andere Qualität. Ich genieße es in meiner Freizeit, bei gutem Wetter am Hafen spazieren zu gehen und ein Fischbrötchen zu essen. Ich habe schon immer gern Fisch gegessen, aber hier in Flensburg hast du dann noch einmal andere Möglichkeiten.“

... den Kontakt nach Melsungen: „Natürlich schreibe ich mir noch mit einigen MT-Jungs über Whatsapp. Im Hinspiel hatte ich wegen der Dopingprobe etwas Zeit, um mich mit den alten Ex-Kollegen länger auszutauschen. Ich freue mich jetzt nicht nur auf das Duell am Donnerstag, sondern auch auf das Gastspiel der Melsunger A-Jugend am Samstag. Das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft werde ich mir in der Wikinghalle auf jeden Fall anschauen. Den einen oder anderen Nachwuchsmann der MT kenne ich noch vom Sehen.“

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