Eidgenossen rücken für USA nach

Ex-Melsunger Roman Sidorowicz nimmt mit Schweiz an der Handball-WM teil

Mit der Schweiz nimmt Roman Sidorowicz an der Handball-WM teil.
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Mit der Schweiz zur WM: Roman Sidorowicz.

Als 16. der vergangenen Handball-Europameisterschaft stand der Schweiz eigentlich kein Startplatz für die WM in Ägypten zu. Doch genauso wie der EM-15. aus Nordmazedonien dürfen die Eidgenossen mit ihrem Star Andy Schmid nun nachrücken. Wir haben vor der Abreise der Schweizer nach Ägypten mit Nationalspieler Roman Sidorowicz gesprochen.

Kassel - Als 16. der vergangenen Handball-Europameisterschaft stand der Schweiz eigentlich kein Startplatz für die WM in Ägypten zu. Doch genauso wie der EM-15. aus Nordmazedonien dürfen die Eidgenossen mit ihrem Star Andy Schmid nun nachrücken. Wir haben vor der Abreise der Schweizer nach Ägypten mit Nationalspieler Roman Sidorowicz gesprochen. Der ehemalige Melsunger Bundesliga-Profi steht vor seiner ersten Weltmeisterschafts-Teilnahme.

Wann haben Sie davon erfahren, dass die Schweiz zur WM darf?

Wir haben eine mannschaftsinterne Chatgruppe. Und am Dienstag haben wir gegen Abend darüber gesprochen, dass Tschechien zurückgezogen hat und wie schwierig die Situation bei den US-Amerikanern ist. Letztlich hat uns dann um 22 Uhr unser Kapitän Luka Maros darüber informiert, dass wir nach Ägypten fliegen. Wiederum eineinhalb Stunden später kam dann schon das Aufgebot mit allen Teilnehmern für die Coronatests am Mittwoch.

Wie sehr freuen Sie sich auf die WM?

Die Freude ist natürlich riesengroß. Es ist einfach unglaublich, was in diesen Zeiten alles passiert. Wir hoffen nun, dass alle weiteren Tests negativ sind.

Was bedeutet eine WM-Teilnahme für das Schweizer Team?

Seit 26 Jahren war unsere Mannschaft nicht mehr bei einer Weltmeisterschaft dabei. Es ist eine große Ehre, unsere Farben bei diesem Turnier vertreten zu dürfen.

Was nehmen Sie sich mit der Mannschaft in Ägypten vor?

Wir werden die Ziele noch gemeinsam mit dem Team formulieren. Momentan ist das Ganze noch ein bisschen surreal. Wir müssen auch erst einmal in Ägypten ankommen.

Wie sieht die Vorbereitung aus?

Vor dem Jahreswechsel hatten wir zusammen trainiert. Und in der vergangenen Woche hatten wir einen weiteren Lehrgang, von Dienstag bis Samstag. Für ein Training bleibt in der Schweiz jetzt aber keine Zeit mehr. Wir können aber schon mal ein paar Videosequenzen anschauen und die Gegner analysieren, die eine oder andere Teamsitzung ist sicher auch möglich. Und ansonsten werden wir am Donnerstag um 18 Uhr mit viel Freude zum Spiel gegen Österreich antreten. (Björn Mahr)

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