Hannover-Burgdorf zu Gast

Exzellent im rechten Rückraum: MT Melsungen baut auf Häfner und trifft auf zukünftigen MT-Profi Ivan Martinovic

Trifft auf seinen Ex-Klub: Melsungens Kai Häfner.
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Trifft auf seinen Ex-Klub: Melsungens Kai Häfner.

Wenn die MT Melsungen in der Handball-Bundesliga morgen ab 19 Uhr in der Kasseler Rothenbach-Halle die TSV Hannover-Burgdorf empfängt, dann setzen beide Klubs große Hoffnungen in die etatmäßigen Halbrechten:

Kassel - Wenn die MT Melsungen in der Handball-Bundesliga morgen ab 19 Uhr in der Kasseler Rothenbach-Halle die TSV Hannover-Burgdorf empfängt, dann setzen beide Klubs große Hoffnungen in die etatmäßigen Halbrechten: Bei der MT ist Kai Häfner nicht aus der Aufbaureihe wegzudenken, die Gäste konnten sich insbesondere in den vergangenen Wochen auf Ivan Martinovic verlassen. Der kroatische Nationalspieler beerbte Häfner vor zwei Jahren in Hannover. Möglicherweise teilen sie sich ab dem Sommer 2022 die Arbeit in Melsungen. Martinovic unterschrieb bei den Nordhessen bereits einen Zwei-Jahres-Vertrag. Dass der 23 Jahre alte Ex-Gummersbacher vorzeitig zur MT kommt, dafür gibt es zurzeit noch keine Anzeichen.

Wir blicken auf die beiden zuverlässigen Angriffsspieler.

Kai Häfner

156 Tore stehen bislang für Häfner zu Buche. Damit ist er der drittbeste Melsunger Schütze aktuell. Zwar leistet er sich auch immer mal einige Fehlwürfe, sein großer Wert für das MT-Team lässt sich aber in einer anderen Kategorie gut ablesen: 118 Treffer leitete er in dieser Serie ein. Damit gehört der 31-Jährige zu den besten Vorbereitern in der höchsten deutschen Klasse. Speziell die Anspiele zu Rechtsaußen Timo Kastening und den Kreisläufern Marino Maric, Felix Danner und Arnar Freyr Arnarsson zählen zu den spielerischen Höhepunkten im MT-Spiel.

„Ich rede ungern über mich selbst. Meine Leistung müssen andere bewerten. Mein Anspruch ist es einfach, alles in meiner Macht stehende zu tun, alles zu geben, um der Mannschaft zu helfen“, sagt Häfner.

In dieser Saison spielte er bislang in 32 von 34 möglichen Punktspielen. Hinzu kommen Einsätze beim Final Four im DHB-Pokal sowie in der Europapokal-Qualifikation. Und wie schätzt Martinovic seinen vielleicht künftigen Teamkollegen Häfner ein? „Kai ist ein cooler Typ. Ich würde gern mal einen Kaffee mit ihm trinken gehen“, sagt der Hannoveraner.

Hannovers Ivan Martinovic, der 2022 zur MT wechseln wird.

Ivan Martinovic

Der sympathische Kroate, der in der Nähe von Wien groß wurde, ist mit 135 Treffern erfolgreichster Recken-Torschütze. Als er aus Gummersbach nach Hannover kam, hatte sich Häfner gerade zur MT verabschiedet. „Er hat große Fußstapfen hinterlassen. Er ist einer der besten Spieler im rechten Rückraum“, lobt Martinovic seinen Teamkollegen in spe. Und das Duell am Donnerstag? „Ich freue mich auf das Spiel gegen meinen zukünftigen Klub. Vorher und hinterher können wir noch ein bisschen quatschen. Wir spielen ja mindestens noch dreimal gegeneinander. Erstmal will ich aber noch das Beste für die Recken rausholen“, sagt Martinovic, der bei der Fußball-EM gleich zwei Ländern die Daumen drückt – Kroatien und Österreich.

Häfner hat die Entwicklung Martinovics nur beiläufig verfolgt, lobt aber den zukünftigen MT-Profi: „Ein guter Junge mit sehr guten Anlagen.“ MT-Coach Gudmundur Gudmundsson weiß um die Qualitäten des Kroaten: „Ivan ist schnell, gut im Eins-gegen-eins und hat einen super Wurf.“ Allerdings warnt er mit Blick auf das Heimspiel am Donnerstag auch vor Martinovics Mitstreiter Nejc Cehte: „Hannover hat zwei gute Halbrechte.“ (Björn Mahr und Helmut Anschütz)

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