Dichtes Gedränge in der oberen Tabellenhälfte

Handball-Bundesliga: MT führt die Löwen-Jäger an

Die Tendenz zeigt nach oben: Torwart Johannes Bitter und der HSV .

Kassel. Es bleibt dabei: In der Handball-Bundesliga geht es spannender zu denn je. Nach dem Kantersieg beim TuS N-Lübbecke kletterte die MT Melsungen auf den zweiten Tabellenplatz und führt nun den Kreis der Teams an, die Jagd auf die Rhein-Neckar Löwen machen.

Wohlgemerkt: Nach neun Spieltagen stehen Top-Mannschaften wie Kiel, Flensburg, Berlin und Göppingen hinter den Nordhessen. Was sonst noch in der Liga auffällt:

Enger Kampf um Europa 

Spannung gibt’s nicht nur im Titelrennen. In der gesamten oberen Tabellenhälfte herrscht ein dichtes Gedränge. Mit anderen Worten: Im Kampf um die Europapokalplätze waren selten so viele Teams beteiligt. Lassen wir den Spitzenreiter aus Mannheim mal außen vor, dann streiten sich aktuell zehn Klubs um das internationale Geschäft. Selbst der Tabellenelfte, der VfL Gummersbach, liegt nach Minuspunkten nur vier Zähler hinter dem fünften Platz, der zur Teilnahme am EHF-Cup berechtigen würde. Diesen Rang besetzen gerade die Füchse Berlin, die in Magdeburg einen Sieben-Tore-Rückstand noch in ein Unentschieden verwandelten.

Im Aufwind

Im Schatten der MT sorgt noch ein weiteres hessisches Team in der Bundesliga für Furore: die HSG Wetzlar, aktuell auf dem vierten Rang mit 13:5 Punkten. Insofern eine Überraschung, als die Mittelhessen für wichtige Positionen neue Kräfte geholt haben. Doch Spielmacher Filip Mirkulovski und der Portugiese Joao Ferraz im rechten Rückraum sind echte Aktivposten. Auch der Achtplatzierte HSV Hamburg um den zurzeit bärenstarken Schlussmann Johannes Bitter kommt immer stärker auf. Am Wochenende überraschten die Hanseaten mit dem 25:24-Erfolg in Göppingen. Das spricht für die gute Arbeit des neuen Trainers Michael Biegler und die rasche Integration der vielen Neuzugänge. Im krassen Gegensatz dazu: der Vorjahresvierte SC Magdeburg, der Neunter ist.

Konstanter Aufsteiger 

Hut ab vor dem SC DHfK Leipzig. Der Aufsteiger beweist, dass die Erfolge zu Saisonbeginn keine Eintagsfliegen waren und fährt konstant Siege ein. Am Wochenende gewannen die Sachsen deutlich bei Hannover-Burgdorf – also dort, wo die MT Ende September nur mit Mühe einen Punkt geholt hatte. Somit festigt Leipzig seinen Platz im sicheren Mittelfeld der Tabelle und sammelt weiter fleißig Punkte gegen den Abstieg.

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