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MT-Rückraumspieler Gomes: Das wird ein hartes Match

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Von: Björn Mahr

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Roberto Garcia Parrondo (links) und Andre Gomes.
Teilen eine besondere Erinnerung: Melsungens Trainer Roberto Garcia Parrondo (links) und der Portugiese Andre Gomes. © Andreas Fischer

Sein erstes Spiel in der Handball-Bundesliga bestritt Andre Gomes gegen den SC Magdeburg. Verletzungsbedingt hatte der dynamische Rückraummann sein Debüt für die MT Melsungen erst Ende September 2021 gegeben.

Kassel – Die Partie endete mit einer knappen 24:27-Heimniederlage. Eine Erinnerung, die der Portugiese mit dem spanischen MT-Trainer Roberto Garcia Parrondo teilt, der vor einem Jahr den Isländer Gudmundur Gudmundsson abgelöst hatte.

Am Sonntag gastiert Gomes mit den Melsungern ab 16.05 Uhr beim SCM. Ein besonderes Spiel für ihn? „Nein“, sagt der 24-Jährige – trotz der fünf Treffer, die ihm zum Einstand gelangen. Er weiß aber auch: „Magdeburg hat eine starke Mannschaft. Das wird ein hartes Match.“ Klar, der Klub aus Sachsen-Anhalt ist der amtierende Deutsche Meister und geht als haushoher Favorit in dieses Duell – auch wenn das Team von Bennet Wiegert zuletzt zweimal als Verlierer das Feld verließ.

Zwar verloren die Melsunger am vergangenen Sonntag 28:31 gegen die Füchse Berlin, zumindest gelang es aber bis weit in die zweite Hälfte hinein, das spielerische Potenzial abzurufen und den hoch eingeschätzten Kontrahenten aus der Hauptstadt vor große Probleme zu stellen. „Wir können es mit jedem Gegner aufnehmen. Die Leistung muss uns noch mehr zusammenschweißen“, betont der Kroate Ivan Martinovic.

Wie lange die MT dem SCM Paroli bieten kann, hängt davon ab, wie wenig Fehler sich die Gäste in den entscheidenden Phasen leisten. Gegen Berlin passte einiges in den letzten Minuten nicht. „So etwas kannst du im Training nicht simulieren. Da hast du den Stress nicht“, sagt Co-Trainer Arjan Haenen. Parrondo ergänzt: „Es ist ein Prozess. Du musst lernen, ruhig zu bleiben und es besser zu machen. Wenn du allerdings müde wirst, dann fällt es jedem Spieler schwerer, die Ruhe zu behalten.“

Sollten die Melsunger am Sonntag mit leeren Händen das Feld verlassen, dann wäre es die fünfte Partie in Folge ohne Sieg. Allerdings nahmen sie aus den vergangenen beiden Auswärtsspielen gegen Lemgo und Erlangen jeweils einen Punkt mit. Nur sie vergaben sie Chance auf einen möglichen Sieg.

Einige Hoffnungen ruhen auf Elvar Örn Jonsson, der gegen Berlin ein überzeugendes Comeback nach langer Verletzungspause feierte. „Ich habe mich für ihn gefreut, dass er so gut zurückgekommen ist. Mit jedem Akteur, der wieder zur Verfügung steht, haben wir gleich einige taktische Optionen mehr“, erklärt Parrondo. Für Jonsson ist es am Sonntag das Wiedersehen mit seinem Schulfreund und Nationalmannschaftskollege Omar Ingi Magnusson, dem Torjäger der Gastgeber. Mit dem antrittsschnellen Gisli Kristjansson bietet Magdeburg noch einen weiteren gefährlichen Landsmann auf. (Björn Mahr)

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