Boomhouwer feiert mit den Niederlanden

Mit gutem Gefühl zurück zur MT: Melsunger Profis absolvieren Länderspiele

Freute sich über zwei Siege mit dem Team der Niederlande: MT-Linksaußen Jeffrey Boomhouwer. Archivfoto: dpa

Kassel. „Wir sind sehr glücklich“, sagt Jeffrey Boomhouwer. Der Linksaußen des Handball-Bundesligisten MT Melsungen feierte mit den Niederlanden zum Start in die WM-Qualifikation zwei Siege.

Er war einer von insgesamt sechs Melsunger Profis, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren. Neben den Deutschen Finn Lemke und Julius Kühn (wir berichteten) und Boomhouwer hatten noch Dener Jaanimaa, Marino Maric und Nebojsa Simic internationale Einsätze. Eine Übersicht:

  • Jeffrey Boomhouwer: Die Holländer haben einen neuen Cheftrainer: Erlingur Richardsson. Der Isländer, in der vergangenen Spielzeit noch bei den Füchsen Berlin unter Vertrag, darf sich über einen gelungenen Einstand freuen. Nach dem 29:20 in Rotterdam gegen Griechenland setzten sich die Niederländer im Nachbarschaftsduell in Leuwen mit 26:25 gegen die gastgebenden Belgier durch. „Wir haben gegen den Top-Favoriten unserer Gruppe mit sehr viel Herz gespielt“, freute sich der dreifache Torschütze Boomhouwer. 
  • Dener Jaanimaa: Drei Tage nach der 24:31-Pleite in Bosnien-Herzegowina gelang Jaanimaa und der Mannschaft Estlands die erhoffte Revanche: 29:25 hieß es in der Hauptstadt Tallinn. „Im zweiten Spiel lief es bei uns viel besser“, erklärte der Linkshänder. Unter den Augen vieler Freunde drehte der MT-Angreifer in seiner Heimatstadt groß auf und trug sechs Treffer zum Erfolg bei. Nach freiwilliger einjähriger Pause war er ins Nationalteam zurückgekehrt: „Es hat viel Spaß gemacht.“ Am Montag flog er zurück nach Deutschland. Heute steigt Jaanimaa wie die anderen Nationalspieler wieder ins MT-Training und damit in die Vorbereitung auf die Partie am kommenden Sonntag ab 15 Uhr beim SC Leipzig ein.
  • Marino Maric: Das Freundschaftsspiel in Ljubljana gegen Slowenien wird der kroatische Kreisläufer von der MT nicht so schnell vergessen. Beim 26:26 ging es hoch her. „Die serbischen Schiedsrichter haben viel durchgehen lassen. Es war kein schönes Spiel, aber eines mit vielen Emotionen“, bilanzierte Maric. Da ihm ein slowenischer Gegenspieler unglücklich gegen ein Knie gefallen war, verletzte sich der 27-Jährige leicht an einem Fuß und setzte im zweiten Aufeinandertreffen zwei Tage später in der Arena in Zagreb aus. Auch da war es spannend: Diesmal behielt der Gastgeber der EM 2018 mit 21:20 die Oberhand.
  • Nebojsa Simic: Der Torwart hatte lange Zeit auf Einsätze in der Auswahl Montenegros verzichtet. Jetzt meldete er sich zurück. Sein Team spielte zweimal gegen Tschechien: einmal gewonnen (23:22), einmal verloren (26:28). Beim Sieg wehrte er zehn Würfe ab (darunter zwei Siebenmeter). „Da lief es super für mich“, sagte Simic. So kehrte er genauso wie die anderen Nationalspieler mit einem guten Gefühl zur MT zurück.

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