Kommentar

Golla verlässt die MT: "Der zweite Rückschlag"

Kassel. Johannes Golla wird im kommenden Sommer den Handball-Bundesligisten MT Melsungen verlassen. Sein Weggang ist nicht nur ein sportlicher Verlust, meint unser Redakteur Björn Mahr in seinem Kommentar.

Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Johannes Golla, eines der größten deutschen Handball-Talente, kehrt der MT im kommenden Sommer den Rücken. In der jüngeren Vergangenheit ist es nun der zweite Rückschlag für den ambitionierten Bundesligisten: 2015 hatte bereits der schwedische Torwart Mikael Appelgren seinen Vertrag bei den Melsungern nicht verlängert.

Gollas Weggang wird nicht nur sportlich ein herber Verlust sein. Denn so wie sich der Kreisläufer allein in den vergangenen zwölf Monaten entwickelt hat, steht ihm noch eine große Zukunft bevor. Er schaffte es, dass Ausfälle seiner beiden erfahrenen MT-Kollegen Marino Maric und Felix Danner kaum ins Gewicht fielen.

Wenn Golla nach dieser Saison geht, dann verliert die Mannschaft vor allem auch den Spieler, der zum Vorbild für viele Talente im Melsunger Jugendbereich werden sollte. Er wurde an der Fulda von einem Hoffnungs- zum Leistungsträger. Spieler wie Danner und die Müller-Zwillinge haben ihn protegiert. Diese Unterstützung muss sich Golla bei seinem neuen Verein erst erarbeiten.

Es wäre dem Kreisläufer zu wünschen, dass es ihm ähnlich ergeht wie Appelgren. Dieser ist heute die unumstrittene Nummer eins beim zweimaligen Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen.

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