Handball-Bundesliga in der Kasseler Rothenbach-Halle

Das war enttäuschend, MT Melsungen: 31:34-Heimpleite gegen Leipzig

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Die Bundesliga-Handballer der MT Melsungen haben den nächsten Rückschlag erlitten. Gegen den SC DHfK Leipzig setzte es eine unerwartete 31:34 (14:17)-Heimpleite. 

Die Bundesliga-Handballer der MT Melsungen haben den nächsten Rückschlag erlitten. Gegen den SC DHfK Leipzig setzte es eine unerwartete 31:34 (14:17)-Heimpleite. 

Damit ist das MT-Team in der Tabelle hinter den sächsischen Gegner zurückgefallen. Die Partie war auch insofern etwas Besonderes, als mit dem Gastspiel Leipzigs die Rückkehr von Philipp Müller verbunden war. Sechs Jahr trug der Rückraumakteur der MT, ehe er im Sommer dieses Jahres den nordhessischen Klub verlassen musste. Müller bekam bei der Teamvorstellung kräftigen Applaus von den Melsunger Fans.

Stimmung kam in der ausverkauften Kasseler Rothenbach-Halle sogar schon eine Viertelstunde vor Spielbeginn auf, als der Kasseler Sänger Backy, bekannt aus der RTL-Sendung Supertalent, seinen Song „So soll es sein“ zum ersten Mal live vor Publikum sang. Nun blieb noch die Frage, ob auch Melsungens Trainer Heiko Grimm bei seiner Mannschaft den richtigen Ton trifft.

Es entwickelte sich vor 4300 Besuchern wie erwartet ein Duell auf Augenhöhe. Optisch hatte die MT anfangs leichte Vorteile, das schlug sich aber nicht im Ergebnis nieder. Leipzig hielt voll dagegen, und die Hausherren hatten mit der beweglichen Deckung der Sachsen so ihre Probleme. Das mündete in einem nicht zu unterschätzenden Drei-Tore-Pausenrückstand.

Handball Bundesliga: MT Melsungen gegen Leipzig

MT Melsungen gegen Leipzig
 © Dieter Schachtschneider
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MT Melsungen gegen Leipzig
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Kurz vor dem Wechsel hatte sich der Gast bis auf 16:13 abgesetzt. Was mit erheblichen Schwächen in der eigenen Abwehr zu tun hatte - aber letztlich auch damit zusammenhing, dass der Sportclub durch Jens Vortmann die eindeutig bessere Torwartleistung hatte. Bei der MT war Nebojsa Simic nach 24 Minuten für Johan Sjöstrand vom Feld gegangen.

Zur Pause herrschte nicht nur bei den Anhängern der Melsunger Unzufriedenheit. Spätestens jetzt war auch dem letzten MT-Profi klar, dass der Pokalerfolg am 1. Oktober in Leipzig für den Ausgang des Duells am Samstagabend keinerlei Bedeutung mehr hatte. Es musste aus Sicht der Nordhessen eine Steigerung her.

Es war den Gastgebern anzumerken, dass sie mehr Emotionalität und Aggressivität in die Begegnung reinbringen wollten. Doch die Leipziger ließen sich davon wenig beeindrucken. Einmal abgesehen von der 41. Minute, als Philipp Müller mit Julius Kühn aneinander geriet. Beide durften sich daraufhin erst einmal für zwei Minuten auf der Bank abkühlen.

Die MT war inzwischen mit 18:22 in Rückstand geraten. Nun brauchte es schon eine Energieleistung, um die zweite Niederlage in Folge abzuwenden. Vor allen Kai Häfner hatte nun auf MT-Seite einige gute Szenen. Er verkürzte auf 24:26. Dann leistete sich aber Kühn bei einem Konter einen technischen Fehler.

Grimm stellte auf eine 5:1-Abwehr um. Trotzdem kam der Gast immer wieder zu guten Abschlüssen. Überhaupt wirkten die Leipziger ziemlich abgezockt. Dagegen war die Leistung der MT in der Deckung sehr enttäuschend - und das ist noch freundlich ausgedrückt.  In den Schlussminuten öffnete Melsungen weiter die Abwehr - ohne Erfolg. Die Ernüchterung nach Spielende bei den Melsunger war riesengroß. 

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