Heimischer Bundesligist absolviert am Samstag Freundschaftsspiel gegen Minden

MT-Handballer gewinnen Test bei der HSG Wetzlar 32:22

Melsungens Yves Kunkel kommt in der Sporthalle Dutenhofen gegen die Wetzlarer Verteidiger zum erfolgreichen Torwurf
+
Freie Bahn: Melsungens Yves Kunkel kommt in der Sporthalle Dutenhofen gegen die Wetzlarer Verteidiger zum erfolgreichen Torwurf.

Nach dem bitteren Ausscheiden im Europapokal haben sich die Handballer der MT Melsungen im Testspiel beim hessischen Bundesliga-Rivalen HSG Wetzlar von einer besseren Seite präsentiert. 32:22 (19:11) gewann das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson in der Sporthalle Dutenhofen.

Dutenhofen/Kassel – Nach dem bitteren Ausscheiden im Europapokal haben sich die Handballer der MT Melsungen im Testspiel beim hessischen Bundesliga-Rivalen HSG Wetzlar von einer besseren Seite präsentiert. 32:22 (19:11) gewann das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson in der Sporthalle Dutenhofen. Zudem gelang die Revanche für die 25:30-Heimpleite Mitte August vor leeren Rängen in Kassel.

„Es war deutlich besser“, stellte der Isländer zufrieden fest. Auch Linksaußen Yves Kunkel atmete angesichts einer deutlichen Leistungssteigerung seiner Mannschaft auf. „Wir haben eine Reaktion auf die vergangenen Spiele gezeigt. Dieser Auftritt muss für die Zukunft unser Standard werden“, sagte der sechsfache Torschütze – in der Hoffnung, dass heute ab 15 Uhr beim nächsten Geisterspiel in der Kasseler Rothenbach-Halle gegen GWD Minden direkt der nächste überzeugende Sieg gelingt.

Die Nordhessen hatten die Partie von Beginn an voll im Griff. Was sich auch im Ergebnis niederschlug: Nach 20 Minuten führte die MT schon 12:5. „Wir sind viel besser zurückgelaufen und haben sehr gut in der Abwehr gespielt“, fasste Gudmundsson seine Eindrücke zusammen. Zudem trug die Offensivabteilung ihre Angriffe viel disziplinierter vor. Kurzum: Von all dem, was noch zum Aus in der Qualifikation in der European League geführt hatte, war jetzt nicht mehr viel zu sehen.

Melsungen erarbeitete sich auch mehr Tempogegenstöße als zuletzt. Was die Außen zu leichten Toren zu nutzen wussten. Kunkel bemerkte erfreut: „Natürlich gefällt mir das schnelle Spiel nach vorn. Die Gegenstöße sind meistens eine Belohnung für eine gute Abwehrarbeit, und dieses Mal stand die Deckung deutlich besser.“

Es passte ins Bild, dass die beiden Melsunger Torhüter ihren Vorderleuten den nötigen Rückhalt gaben. Silvio Heinevetter, der im ersten Abschnitt zwischen den Pfosten stand, und Nebojsa Simic kamen zusammen auf 14 Paraden. Gudmundsson mochte aber keinen einzelnen Spieler hervorheben, sondern lobte „die gesamte Mannschaft“. In Euphorie verfiel er ohnehin nicht: „Die Leistung müssen wir erst einmal gegen Minden bestätigen.“

Für Yves Kunkel wird es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Er schaffte vor sechs Jahren bei GWD den Sprung in den Profibereich. Doch das Hauptaugenmerk legt der 26-Jährige auf die Vorstellung seines Teams: „Wir müssen die gleiche Einstellung und die gleichen Tugenden, die uns gegen Wetzlar stark gemacht haben, erneut auf die Platte bringen.“

MT: Heinevetter, Simic (ab 31.) - Kühn 3, Reichmann 4, Kunkel 6, Kastening 5, Arnarsson 4, Häfner 3, Maric 5, Pavlovic 2, Mikkelsen, Danner, Lemke, Pregler, Allendorf, Salger. (Björn Mahr)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.