„Halte mit Kritik nicht hinterm Berg“

Handball-Bundesligist MT Melsungen hat mit Sascha Sinning nun erstmals einen Fanbeauftragten

Sascha Sinning
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Fanbeauftragter der MT: Sascha Sinning.

Im Bundesliga-Handball leistet sich nicht jeder Klub einen Fanbeauftragten – die MT Melsungen seit kurzer Zeit schon. Der 31-jährige Sascha Sinning aus Großalmerode wurde vom Verein nun mit dieser Aufgabe betraut.

Im Bundesliga-Handball leistet sich nicht jeder Klub einen Fanbeauftragten – die MT Melsungen seit kurzer Zeit schon. Der 31-jährige Sascha Sinning aus Großalmerode wurde vom Verein nun mit dieser Aufgabe betraut.

Beim Heimspiel vor einer Woche gegen die Rhein-Neckar Löwen stellte ihn Pressesprecher Bernd Kaiser dem Publikum vor. „Ich bin zwar Fan der MT, aber das heißt ja nicht, dass ich immer mit allem einverstanden bin, was ich hier wahrnehme. Wenn mir etwas auffällt, halte ich auch mit einer entsprechenden Kritik nicht hinterm Berg“, sagt Sinning.

Der gebürtige Kaufunger soll unter anderem Ansprechpartner für die vier Fangruppierungen „Bartenwetzer“, „MT-Trommlern“, „Supporters Kassel“ und „Alheimer Fanstammtisch“ sein. „Wir wollen sowohl den konstruktiven Austausch der Fans mit dem Verein erleichtern und fördern, als auch die Kommunikation unserer Fanclubs untereinander unterstützen“, erläutert Christine Höhmann, Mitglied des MT-Vorstands. Zudem soll Sinning bei der Vorbereitung von Veranstaltungen des Bundesligisten mitarbeiten, bei denen Fan-Interessen durchaus eine große Rolle spielen.

Dem 31-Jährigen ist es selbst wichtig, dass die Stimmung bei den Heimspielen der MT noch besser wird – „etwa mit einer speziellen Tribünen-Choreografie“. Seit acht Jahren ist er Anhänger des Teams. Auch beim Hessenderby am Sonntag ab 16 Uhr bei der HSG Wetzlar wird er auf der Tribüne mitfiebern – sofern es coronabedingt keine weiteren Einschränkungen geben wird.

Wer Ideen und Anregungen hat, kann Sinning, immer gut an der MT-Baseballcap zu erkennen, bei den Heimspielen in der Kasseler Rothenbach-Halle ansprechen. Auch über Facebook und demnächst per E-Mail können sich Zuschauer bei Fragen an ihn wenden. (Björn Mahr)

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