Donnerstag gegen Rhein-Neckar Löwen

MT Melsungen startet mit Erfolg in Leipzig in Englische Woche - „Der Sieg ist extrem wichtig“

Entschlossen: Julius Kühn war in Leipzig mit acht Treffern bester Melsunger Torschütze.
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Entschlossen: Julius Kühn war in Leipzig mit acht Treffern bester Melsunger Torschütze.

26:22 in Leipzig - wir blicken noch einmal auf den Sieg des Handball-Bundesligisten MT Melsungen beim SC DHfK Leipzig zurück.

Kassel – Die Erleichterung war den Handballern der MT Melsungen nach dem 26:22-Erfolg beim SC DHfK Leipzig anzusehen. Der nordhessische Bundesligist legte damit nach dem Sieg gegen Stuttgart nicht nur nach, sondern ging in eine wichtige Englische Woche auch mit einem Erfolgserlebnis. Denn bereits am Donnerstag (19.05 Uhr/Sky) folgt in der Rothenbach-Halle das Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen, am Sonntag geht es dann nach Hamburg.

„Der Sieg ist extrem wichtig“, sagte Julius Kühn nach seiner starken Leistung. Mit acht Toren war er bester MT-Werfer und stach in der zweiten Halbzeit aus dem sehr guten Rückraum der Nordhessen heraus. „Endlich ist es uns mal gelungen nachzulegen. Wie wichtig das war, hat man auch an den Emotionen danach in der Kabine gesehen“, sagte der mit zwölf Paraden erneut überragende Silvio Heinevetter.

Bis die Melsunger in der Quarterback-Arena glänzten, dauerte es aber. „Wir haben miserabel angefangen, uns dann aber als Mannschaft super zurückgekämpft“, sagte Heinevetter. Genauso sah es sein Trainer Roberto Garcia Parrondo: „Die ersten Minuten waren sehr schlecht. Aber dann haben wir 35, 40 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht. Ich bin sehr glücklich über diese Minuten. Die Idee ist es jetzt, so 60 Minuten lang zu spielen.“

Nach vielen technischen Fehlern und unkonzentrierten Abschlüssen zu Beginn stabilisierte sich die MT in Angriff und Abwehr. Und drehte das Spiel von einem 3:8-Rückstand (17.) in einen 24:17-Vorsprung (54.). Die Melsunger machten in dieser Phase kaum Fehler, wirkten abgezockter. Sinnbildlich dafür die Szene in der 49. Minute: Im Anschluss an eine Leipziger Auszeit schnappte sich Alexander Petersson mit seiner ganzen Routine einen Pass der Gastgeber. Danach stürmte Heinevetter aus seinem Tor und klatschte sich mit Petersson ab. „Da habe ich sofort gespürt, dass es eine wichtige Aktion im Spiel war“, sagt der Torhüter.

Dennoch ließ die Konzentration der Gäste noch mal nach, in der 59. Minute kam der SC auf 22:24 ran. „Hintenraus lassen wir es wieder schleifen, an solchen Sachen müssen wir arbeiten“, sagte Kühn. Zwei Tore von Marino Maric sorgten dann für Ruhe. Und so konnte Parrondo einem jungen Spieler Zeit auf dem Feld geben. Linksaußen Julian Fuchs kam in der letzten Minute zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison – und trug auch dazu bei, dass die MT erstmals in dieser Saison ein positives Punktekonto (12:10) vorweisen kann. (Björn Mahr und Manuel Kopp)

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