Handball

Keine neue Corona-Infektion bei der MT: Quarantäne endet, Spiel gegen BHC nun am Sonntag

Handball Bundesliga HBL MT Melsungen : TSV GWD Minden 34 Kai Häfner, 73 Timo Kastening
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Ab Mittwoch dürfen sie wieder gemeinsam trainieren: Kai Häfner (links) und Timo Kastening von der MT Melsungen.

Handball-Fans dürfen aufatmen. Die Corona-Quarantäne der MT-Spieler endet in der Nacht zum Mittwoch. Damit kann das Melsunger Spiel gegen den Bergischen HC steigen, es findet nun aber nicht an diesem Donnerstag statt, sondern wird verlegt auf Sonntag, 18.30 Uhr. 

Update vom Dienstag, 24.11.2020, um 13.20 Uhr: Erleichterung beim Handball-Bundesligisten MT Melsungen: Nach weiteren negativen Coronatests endet mit dem Ablauf des heutigen Dienstags die häusliche Isolation der Mannschaft. Sie wird somit nach aktuellem Stand am Mittwoch das Teamtraining aufnehmen können. Das Spiel MT gegen BHC kann somit am am Sonntag um 18.30 Uhr stattfinden.

Corona-Quarantäne beim MT endet: Ungewöhnlicher Termin für das Spiel

Erstmeldung: Melsungen - Schon am Donnerstag aber stand zunächst das Heimspiel gegen den Bergischen HC auf dem Programm. Da bliebe nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Zu wenig. „An nur einem einzigen gemeinsamen Trainingstag nach einer zweiwöchigen Pause kann man keine Mannschaft vernünftig auf ein Bundesligaspiel vorbereiten. Das ist allein schon aufgrund des dadurch erhöhten Verletzungsrisikos nicht zu verantworten“, erklärte MT-Vorstand Axel Geerken – und bat die HBL um eine Verlegung der Partie.

„Beide Mannschaften wären am Wochenende spielfrei, unsere Halle stände zur Verfügung, insofern wären die wichtigsten Voraussetzungen für eine Verlegung auf Samstag oder Sonntag gegeben”, erklärt Geerken. Darauf ist die Spielleitung der Handball-Bundesliga (HBL) nun eingegangen. Pressesprecher Oliver Lücke gab am Mittag bekannt, dass die Partie der MT gegen den BHC nun erst am Sonntag 18.30 Uhr in der Kasseler Rothenbach-Halle ausgetragen wird - allerdings erneut ohne Zuschauer.

Der ungewöhnliche Termin habe auch erst mit dem TV-Sender Sky koordiniert werden müssen, dessen Kapazitäten derzeit weitgehend ausgereizt seien. „Ja, der Termin ist außergewöhnlich, aber wir leben auch in außergewöhnlichen Zeiten“, sagte Lücke. (Gerald Schaumburg)

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