30:17-Heimerfolg für Handballer

Deutlicher Sieg gegen Göppingen: MT poliert ihre Tordifferenz auf

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Starker Auftritt von ihm: Michael Allendorf. 

Das Europapokal-Rückspiel bei Olympiakos Piräus kann kommen. Die Handballer der MT Melsungen haben das Bundesliga-Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen unerwartet deutlich mit 30:17 (16:7) für sich entschieden.

Eine starke Hintermannschaft um Torwart Nebojsa Simic und Abwehrchef Felix Danner war vor 4032 Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle die Melsunger Trumpfkarte.

Dabei musste die MT auf Tobias Reichmann verzichten – der Rechtsaußen war im Training umgeknickt. Dafür bekam Youngster Dimitri Ignatow wie schon im Europacup-Hinspiel gegen Piräus Einsatzzeit. Gegen die Griechen ergaben sich für den 20-Jährigen einige Kontergelegenheiten – der konsequente Rückzug der Schwaben ließ das zunächst nur selten zu.

Nebojsa Simic versuchte in der Anfangsphase zweimal, seine schnellen Außen auf die Reise zu schicken. Doch die Göppinger fingen die Bälle ab. So vergab die MT die Chance auf eine schnelle komfortable Führung leichtfertig.

Dass die Hausherren dennoch keine größeren Probleme bekamen, lag an der eigenen Defensivarbeit in der 5:1-Formation, an Schlussmann Simic – und natürlich auch an der geringen Angriffseffektivität des Altmeisters. Bei den Göppingern war deutlich zu spüren, dass sie zurzeit nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen.

MT-Coach Heiko Grimm brachte nach 20 Minuten für den Rückraum neue Kräfte: Der wiedergenesene Lasse Mikkelsen löste auf der Mitte Domagoj Pavlovic ab, und Stefan Salger kam für den glücklosen Kai Häfner. In dieser Besetzung münzte Melsungen seine spielerischen Vorteile in Tore um. Nachdem Tim Kneule für Frisch Auf auf 7:10 verkürzt hatte (24.), schlug es nur noch im Kasten des keineswegs enttäuschenden Daniel Rebmann ein: Marino Maric, Stefan Salger, Michael Allendorf, Julius Kühn und Ignatow warfen einen klaren Vorsprung heraus – schon so etwas wie eine Vorentscheidung.

Nun bot sich den Nordhessen die Gelegenheit, die mäßige Tordifferenz etwas aufzupolieren und sich mit einem guten Gefühl in Richtung Griechenland zu verabschieden. Am Samstagmorgen reist das Team vom Airport Kassel nach Athen, am Sonntag steigt ab 17 Uhr (deutsche Zeit) das Rückspiel in Piräus.

Beide Vorgaben wurden erfüllt. Die 5:1-Deckung mit Felix Danner im Zentrum und Allendorf auf der Spitze gab dem Kontrahenten einige Rätsel auf. „Das Abwehrsystem hat sich schon im Training ganz gut angefühlt, und Göppingen schien diese Variante durchaus überrascht zu haben“, bemerkte Danner zufrieden. Zudem wehrte Simic nicht nur zwei Siebenmeter von Marcel Schiller gekonnt ab.

MT Melsungen gegen Frisch Auf Göppingen

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MT Melsungen - GöppingenFoto: Schachtschneider
 © Dieter Schachtschneider
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Nach 40 Minuten betrug der Abstand bereits zehn Treffer (19:9). Im Gefühl des sicheren Sieges (und mit Blick auf die Aufgabe am Wochenende) durften nun auch andere Akteure ran: Yves Kunkel, Roman Sidorowicz und Timm Schneider für den Angriff, Kapitän Finn Lemke für die Abwehr. Zweimal trug sich aber auch der Hüne in die Torschützenliste ein. Kuriosum am Rande: Nun standen der kleinste (Ignatow mit 1,74 m) und der größte Profi (Lemke mit 2,10 m) der 1. Bundesliga gemeinsam für Melsungen auf dem Feld.

Die Göppinger versuchten, die Niederlage einigermaßen in Grenzen zu halten. Doch es gelang ihnen nicht. Melsungen ließ – anders als noch beim 32:28 gegen Piräus – nicht nach. Mit Lemkes 30:17 zwei Sekunden vor der Schlusssirene war der höchste Sieg in der Amtszeit von Trainer Grimm perfekt – der deutlichste Erfolg datierte bislang vom 13. Mai 2018, als die Melsunger 32:21 gegen Erlangen gewannen. Auch das zeigt: Das Spiel in Piräus kann kommen.

Ziel erreicht: Die Handballer der MT Melsungen haben das Rückspiel im EHF-Cup gegen Olympiakos mit 20:19 gewonnen und damit die Gruppenphase erreicht. 

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