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Handball-EM: MT-Profi Julius Kühn positiv auf Corona getestet

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Von: Björn Mahr

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14.01.2022, Slowakei, Bratislava: Handball: EM, Deutschland - Belarus, Vorrunde, Gruppe D, 1. Spieltag. Deutschlands Julius Kühn zieht das Trikot vor das Gesicht.
Fällt vorerst aus: Julius Kühn. © Marijan Murat/dpa

Schlechte Nachricht für die deutsche Handball-Nationalmannschaft: Der Melsunger Julius Kühn wurde am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet. Ein Überblick über die bisherigen Auftritte der MT-Profis bei der EM.

Kassel - Das EM-Wochenende hatte sich aus Melsunger Sicht so gut angelassen. Erst trugen die MT-Handballer Kai Häfner, Julius Kühn und Timo Kastening am Freitag maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Nationalmannschaft ihr Auftaktspiel in Bratislava 33:29 gewann. Dann durften am gleichen Abend auch die beiden Isländer Arnar Freyr Arnarsson und Elvar Örn Jonsson jubeln, nachdem sie mit ihrem Team ein 28:24 gegen Portugal erkämpft hatten.

Und es ging am Samstag positiv weiter – MT-Torwart Nebojsa Simic führte Montenegro mit einer Weltklasse-Vorstellung in Halbzeit zwei zum 28:24-Erfolg gegen Nordmazedonien. Ihm gelangen insgesamt 13 Paraden – macht 35 Prozent gehaltene Würfe. „Es war ein tolles Spiel. Ich bin stolz auf die Jungs“, sagte „Simo“. Seine Mannschaft hatte im Vorfeld des Turniers erhebliche Corona-Probleme. Den trotzte sie nun gegen die Nordmazedonier.

Zur EM: Torwart Nebojsa Simic.
Stark bei der EM: Torwart Nebojsa Simic. © Dieter Schachtschneider

Später stand Marino Maric im Team der Kroaten, das 23:20 gegen Nachbar Serbien erfolgreich war.

Doch zwischen den Partien des Samstagabends teilte der Deutsche Handballbund (DHB) mit, dass Kühn am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der 28-Jährige steht seiner Mannschaft damit in den weiteren Vorrundenspielen gegen Österreich (Sonntag, 18 Uhr, ARD) und gegen Polen (Dienstag, 18 Uhr, ZDF) nicht zur Verfügung.

Wie der DHB mitteilte, hat Kühn bereits eine Booster-Impfung erhalten und ist symptomfrei. Am Sonntag werden die deutschen Delegationsmitglieder, die sich nach der Hiobsbotschaft direkt in ihre Einzelzimmer zurückzogen, erneut getestet. (Björn Mahr)

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