Auslosung des EHF-Cups in Wien

MT Melsungen trifft im Handball-Europapokal auf Teams aus Dänemark, Polen und Portugal

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So waren die Fahnen am vergangenen Sonntag in Piräus aufgehängt. 

Die nächsten Gegner für die MT Melsungen stehen fest: Vier Tage nach dem 20:19-Sieg bei Olympiakos Piräus wissen die Handballer, auf wen sie in der Gruppenphase des EHF-Cups treffen.

Update vom Donnerstag, 28.11.2019, 15.20 Uhr: Dänemark, Polen und Portugal – mit Vertretern aus diesen Ländern bekommen es die Handballer des Bundesligisten MT Melsungen in der im Februar beginnenden Gruppenphase des EHF-Cups zu tun. Das ergab die Auslosung bei der Europäischen Handball-Föderation (EHF) in Wien. 

Melsungen spielt dann in der Gruppe A. Darin bekommt es das Team von MT-Trainer Heiko Grimm mit Bjerringbro-Silkeborg, KPR Gwardia Opole (Oppeln, in der Nähe von Breslau) und Benfica Lissabon zu tun. „Eine sehr interessante Gruppe. Bjerringbro ist nicht zu unterschätzen, und Benfica kennen wir schon“, sagt Manager Axel Geerken, der in Wien vor Ort war. Gegen die Portugiesen mussten die Nordhessen bereits in der Gruppenphase der Europapokal-Saison 2016/17 antreten. Damals gewann Melsungen daheim 32:22, verlor aber in Lissabon 24:26. Bei den Portugiesen steht unter anderen Petar Djordjic unter Vertrag, der Sohn des früheren Melsunger Keepers Zoran Djordjic. Als Kind war Petar Djordic oft bei den MT-Partien in Rotenburg als Zuschauer dabei. 

MT-Schlussmann Johan Sjöstrand darf sich unterdessen auf zwei Kräftemessen mit seinem zukünftigen Arbeitgeber freuen. Denn der Schwede hütet ab der Spielzeit 2020/21 das Tor des dänischen Erstligisten Silkeborg. Die genauen Termine stehen noch nicht fest. Zumindest ist aber klar, an welchen Wochenenden die MT ihre Heimspiele austrägt: Gegen Opole geht es am 8./9. Februar, gegen Silkeborg am 29. Februar/1. März und gegen Lissabon am 28./29. März. 

Ob Melsungen – wie zuletzt nach Piräus – wieder eine Maschine chartert, bleibt abzuwarten. „Wir werden dies prüfen. Auf den ersten Blick kommt dafür am ehesten Lissabon in Frage“, erklärt Geerken, „wir werden unsere positiven Erfahrungen aus der letzten Runde einfließen lassen.“ Nach Griechenland hatten am vergangenen Wochenende 150 Fans die Mannschaft im Flugzeug begleitet. Das Final Four des EHF-Cups wird am 23./24. Mai in der Max-Schmeling-Halle in Berlin ausgetragen. 

Die anderen Gruppen 

Gruppe B: Rhein-Neckar Löwen, Liberbank Cuenca/Spanien, Nimes/Frankreich, TTH Holstebro/Dänemark. Gruppe C: SC Magdeburg, Nantes/Frankreich, Ademar Leon/Spanien, Gorenje/Velenje/Slowenien 

Gruppe D: PAUC Handball/Frankreich, Grundfos Tatabanya/Ungarn, Füchse Berlin, BM Logrono La Rioja/Spanien

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