MT verspielt klare Führung

Europapokal: Melsunger Handballer gewinnen nur 32:28 gegen Piräus

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Die MT hat beim Spiel gegen Piräus die Führung verspielt: Hier (55) Stefan Salger, (18) Grigorios Sanikis, (6) Finn Lemke, (7) Panagiotis Karampourniotis und (5) Julius Kühn.

Die Handballer der MT Melsungen haben nicht den erwartet großen Schritt in Richtung Europacup-Gruppenphase gemacht - gegen Olympiakos Piräus siegten sie nur knapp.

Im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde musste sich der Bundesligist aufgrund einer schwächeren zweiten Hälfte gegen den griechischen Vertreter Olympiakos Piräus mit einem 32:28 (19:13)-Erfolg begnügen - alles andere als ein zufriedenstellendes Polster vor dem Rückspiel in einer Woche. 

Die Partie war auch insofern etwas Besonderes, als es die Rückkehr von Grigorios Sanikis gab, der von 2005 bis 2013 für die MT im Rückraum wirbelte. 

Handball-Europapokal – das heißt ja immer auch eine etwas besondere Atmosphäre

Und wenn unter dem Hallendach die Flagge der Europäischen Handball-Föderation neben den Landesfahnen der beteiligten Mannschaften hängt, dann ist dies nicht der einzige Unterschied zu einem Punktspiel. Denn die Teams laufen nicht ein, sondern sie gehen auf das Spielfeld. 

Wiedersehen mit einem guten Bekannten: MT-Teamverantwortlicher Sandor Balogh und Pressesprecher Bernd Kaiser begrüßen den früheren MT-Profi Grigorios Sanikis. 

Was auch anders war als zuletzt: Trainer Heiko Grimm begann im Tor mit Johan Sjöstrand (statt Nebojsa Simic) und auf den Außen mit zwei jungen Kräften: Yves Kunkel und Dimitri Ignatow bildeten die Flügelzange. Und nutzten ihre Chance. Bis zur 22. Minute trafen sie zusammen zwölfmal. Zu diesem Zeitpunkt lag der Favorit 15:9 vorn. Das 16:9 markierte Spielmacher Domagoj Pavlovic, der den noch krankheitsbedingt fehlenden Lasse Mikkelsen ersetzte. 

Anfangs hatte Melsungen vor 2773 Zuschauern noch ein paar Probleme mit den Griechen

In der elften Minute hatte Piräus sogar noch 7:6 geführt. Dann stand die Deckung der Hausherren um Felix Danner und Finn Lemke stabiler. Der starke Brasilianer Patrick Toniazzo kam nicht mehr so zur Geltung wie in der ersten Viertelstunde. 

Es war auch wichtig, dass die Gastgeber etwas für ihr Torkonto taten. Denn sie brauchen eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 24. November in Piräus. Da wird das MT-Team zwar von 150 Fans begleitet, ein ungewohntes Terrain birgt aber trotzdem immer ein paar Gefahren. Mit einem Sechs-Tore-Vorsprung zur Pause waren die Nordhessen absolut im Soll. 

Nach dem Wechsel ging es darum, den Abstand in den zweistelligen Bereich zu schrauben

Grimm nahm 48 Stunden nach dem Handball-Krimi von Minden und mit Blick auf das nächste Punktspiel am Donnerstag gegen Göppingen einige Wechsel vor: So durften Stefan Salger, Roman Sidorowicz und Timm Schneider anstelle von Julius Kühn, Kai Häfner und Marino Maric im Angriff ran. „Sido“, der dynamische und sprunggewaltige Schweizer, führte sich mit dem 20:13 und 21:13 gut ein (33.). 

Olympiakos war dem Druck der Hausherren kaum noch gewachsen – trotz der lautstarken Unterstützung von mehr als 20 Fans. Doch im Gefühl eines sicheren Sieges schlich sich der Schlendrian bei den Gastgebern ein. Der scheinbar komfortable Vorsprung schmolz schneller als ein Speiseeis im Hochsommer. Nur noch 24:21 hieß es in der 48. Minute. 

MT Melsungen gegen Olympiakos Piräus im Europapokal- die Bilder

MT Melsungen gegen Olympiakos Piräus im Europapokal
nein © Andreas Fischer
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"Wir wollen euch kämpfen sehen", riefen die Fans auf der Stehtribüne. Grimm brachte wieder einige Leistungsträger. Doch die Griechen ließen sich nicht mehr so leicht aufhalten - sie waren jetzt voll im Spiel. Die Melsunger hatten kurz nach dem 29:27-Sieg in Minden auch kräftemäßig nun nicht mehr viel zuzusetzen. So mussten die Hausherren ein sehr gefährliches Ergebnis quittieren. 

Vor dem Spiel im Europapokal in Piräus mussten die Handballer der MT Melsungen gegen Göppingen antreten. Beim 30:17-Sieg funktionierte fast alles.

Sportlich haben sie ihr Ziel erreicht, der Rückflug aus Athen aber endete für die Handballer der MT Melsungen mit einem Umweg über Paderborn. Nebel verhinderte die Landung in Kassel-Calden.

Rückkehr und Rückkehrer - der Handball-Abend in der Kasseler Rothenbach-Halle hatte zwei Schwerpunkte: die Rückkehr der MT nach Europa und die Rückkehr des Ex-Melsungers Grigorios Sanikis.

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