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Handball-Sparkassencup: Stefan Salger hat das Turnier schon gewonnen

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Von: Björn Mahr

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Bekommt es beim Sparkassencup in Gensungen wieder mit Lemgo zu tun: Stefan Salger (hier 2019 im MT-Dress gegen Isaias Guardiola).
Bekommt es beim Sparkassencup in Gensungen wieder mit Lemgo zu tun: Stefan Salger (hier 2019 im MT-Dress gegen Isaias Guardiola). © RICHARD KASIEWICZ

Nach zwei Jahren Pause findet in diesem Jahr wieder der Handball-Sparkassencup statt. Mit dabei ist Stefan Salger von den Eulen Ludwigshafen. 2019 hatte er mit der MT Melsungen den Titel geholt.

Gensungen/Eisenach – Das letzte Mal, dass der Handball-Sparkassencup ausgetragen wurde, ist drei Jahre her. Anfang August 2019 triumphierte Bundesligist MT Melsungen in der Rotenburger Göbel-Hotels-Arena. Einer, der damals zu den gefeierten Melsungern gehörte, war Rückraumspieler Stefan Salger. „Der Sieg war sehr besonders“, erinnert er sich. Erst nach Siebenmeterwerfen stand der Erfolg gegen den SC Magdeburg fest.

Seit einem Jahr trägt Salger wieder das Trikot der Eulen Ludwigshafen. Was es Neues bei ihm gibt? „Ich habe auf der Fensterbank jetzt fünf Kräuterpflanzen“, erklärt Salger schmunzelnd. Besonders pflegen wird er sie in den kommenden Tagen nicht können.

Da die Kurpfälzer im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten in der zweiten Liga beheimatet sind, ist allerdings auch eher nicht davon auszugehen, dass Salger den Titel verteidigen kann. Zum Start der Vorrunde am Freitag ab 18 Uhr in der Gensunger Kreissporthalle wartet mit dem TBV Lemgo Lippe sogar ein Europacup-Teilnehmer.

Nach drei Jahren Pause wird wieder das Turnier um den Sparkassencup ausgetragen - im Bild das Logo
Nach drei Jahren Pause wird wieder das Turnier um den Sparkassencup ausgetragen. © Sparkassencup

Trotzdem freut sich der 2,07-m-Hüne auf die traditionsreiche Veranstaltung. „Das ist ein cooles Turnier“, sagt Salger, der kommenden Montag 26 Jahre alt wird. Möglicherweise kommt in der Gruppe in Gensungen auch ein Kräftemessen mit seinem Ex-Klub Melsungen zustande. Das hängt von den Ausgängen der Partien am Freitag ab. Die MT bestreitet das zweite Spiel des Tages in der Kreissporthalle ab 20 Uhr gegen den Erstliga-Aufsteiger VfL Gummersbach. Parallel sind die Teams ThSV Eisenach, Elbflorenz Dresden, TSV Hannover-Burgdorf und HC Erlangen in der Gruppe B in der Bad Hersfelder Geistalhalle im Einsatz. Anders als in Gensungen, wo auch am Samstag ab 18 Uhr noch Begegnungen stattfinden, müssen die Vertreter der B-Gruppe am zweiten Tag in Eisenach ran. Dort gehen auch alle Finalspiele am Sonntag ab 11 Uhr über die Bühne.

Wie viel Einsatzzeit Salger bekommt, bleibt abzuwarten. Nach einer Rückenverletzung ist der 25-Jährige noch nicht bei hundert Prozent. Von seiner Mannschaft erwartet er die nächsten Entwicklungsschritte: „Wir wollen Gas geben und uns weiter verbessern.“

Am vergangenen Wochenende kehrten die Eulen aus einem Trainingslager in Österreich zurück. Auch schon einige Testspiele absolvierten Salger und seine Mitstreiter. Beim Turnier um den Sparkassencup in Altensteig verloren die Ludwigshafener unter anderem das Spiel um den fünften Platz gegen HBW Balingen-Weilstetten 21:27. Für Salger wäre ein Spiel gegen die MT ein Höhepunkt, für zwei seiner Kollegen im Verein ist das Aufeinandertreffen am Freitag gegen die Lipper eine besondere Begegnung. Andrej Kogut, der nun als Co-Trainer bei den Eulen tätig ist, und Kreisläufer Christian Klimek waren schon für den TBV auf Torejagd. (Björn Mahr)

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