Handball

Nationalspieler positiv getestet, aber kein Melsunger

Düsseldorf, 4. November 2020. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bereitet sich in Düsseldorf auf die anstehende EM-Qualifikation vor. Im Bild von links: Tobias Reichmann, Kai Häfner, Julius Kühn, Finn Lemke, Silvio Heinevetter und Timo Kastening
+
Das Melsunger MT-Sextett in der Handball-Nationalmannschaft, von links: Tobias Reichmann, Kai Häfner, Julius Kühn, Finn Lemke, Silvio Heinevetter und Timo Kastening. Nur Heinevetter war in Estland am Sonntag nicht dabei.

Ein Handball-Nationalspieler wurde positiv auf das Coronavirus getestet, direkt nach der Rückkehr von der EM-Qualifikation in Estland. Zum Glück: Es ist kein Spieler der MT Melsungen.

Kassel – Schlechte Nachrichten aus der Handball-Nationalmannschaft, aber Aufatmen bei der MT Melsungen: Zwar fiel 24 Stunden nach dem 35:23 in Tallinn gegen Estland der Coronatest eines deutschen Spielers positiv aus. Doch es war kein Akteur des heimischen Bundesligisten betroffen. „Wir haben am Montagmorgen alle Spieler getestet. Aber alle Untersuchungen waren negativ, auch die der Nationalspieler“, berichtete Trainer Gudmundur Gudmundsson erleichtert. Daher konnte auch ganz normal trainiert werden. Nur Lasse Mikkelsen habe pausiert wegen Handgelenksproblemen.

Um 18 Uhr hatte der Deutsche Handball-Bund gestern mitgeteilt, dass ein Spieler der DHB-Auswahl positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden sei. Ein Name wurde nicht genannt. Der PCR-Test sei noch am Sonntagabend in Tallinn genommen worden. Der Spieler weise keinerlei Symptome auf und sei wie alle anderen Teilnehmer des Lehrgangs in vier anderen Testungen seit vergangenem Montag negativ gewesen. Der Spieler absolvierte bereits am Montag einen Nachtest und habe sich in Isolation begeben. Das Ergebnis wird am heutigen Dienstag erwartet. Von der MT waren Julius Kühn, Finn Lemke, Tobias Reichmann, Timo Kastening und Kai Häfner in Lettland.

„Der Fokus lag wenig auf dem Handball. Wir haben uns nur Gedanken darüber gemacht, dass wir gesund durchkommen“, gestand Hendrik Pekeler ein. Er lobte aber den DHB, der alles für den Schutz seiner Spieler getan habe.
(Gerald Schaumburg)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.