In der Barclaycard-Arena

Tag des Handballs in Hamburg mit Trio der MT Melsungen

+
Michael Allendorf, Bernd Kaiser und Dimitri Ignatow (von links).

Kassel. Linksaußen Michael Allendorf, Pressesprecher Bernd Kaiser und Dimitri Ignatow sind am Wochenende beim Tag des Handballs in Hamburg dabei.

Der Tag des Handballs in der Hamburger Barclaycard-Arena wird ein Tag mit Melsunger Beteiligung. Denn wenn am Sonntag mehrere deutsche Nationalmannschaften dort antreten, sind zwei MT-Spieler sowie ein Verantwortlicher in das Programm involviert.

Michael Allendorf trifft mit dem A-Team ab 17.30 Uhr (live bei Sky Sport News HD) auf Schweden, Youngster Dimitri Ignatow ist bereits ab 11.30 Uhr mit der Jugend-Auswahl an der Reihe - es geht gegen Israel. Zudem fungiert Melsungens Pressesprecher Bernd Kaiser als Hallensprecher. Bei jedem von ihnen gehört eine besondere Geschichte dazu.

1. Die unerwartete Rückkehr.  Das letzte Mal, dass Allendorf die Trainingsklamotten der deutschen Nationalmannschaft nutzen konnte, war am 30. Dezember 2015. Dann verletzte sich der Linksaußen so schwer, dass er die EM in Polen verpasste und wegen des Sehnenabrisses auch für die MT einige Monate ausfiel. Nun wurde er vom neuen Bundestrainer Christian Prokop zurückgeholt, weil Uwe Gensheimer und Rune Dahmke geschont werden. Nachdem es bei ihm zuletzt sportlich nicht gut lief, freut sich der 30-Jährige nun über „die schöne Abwechslung“: „So ein Spiel ist gut für den Kopf. Ich hoffe, dass ich etwas Positives mitnehmen kann.“ Allendorf ist auch beim ersten Vergleich mit den Skandinaviern am Samstag ab 14 Uhr in Göteborg dabei.

2. Die entspannte Rückkehr. Vor 21 Jahren war Kaiser zum ersten Mal für den Deutschen Handballbund (DHB) in Hamburg im Einsatz - bei einem Final Four im Pokal. „Das ist wie Heimkommen. Da fühle ich mich fast genauso zu Hause wie hier in Nordhessen“, sagt der Mann aus Lohfelden-Vollmarshausen. In der Arena wird er bei den Länderspielen Nummer 207 und 208 am Mikrofon sitzen. Denn auch die deutschen Frauen sind an der Elbe im Einsatz und bekommen es ebenfalls mit Schweden zu tun.

3. Die erfreuliche Rückkehr. „Ich habe mich gefreut, dass ich überhaupt eingeladen worden bin“, sagt der 18-jährige Ignatow. Denn das große Talent, das für Melsungen in der Bundesliga-A-Jugend sowie in der Oberliga-Männermannschaft auf Rechtsaußen spielt, war zuletzt fünf Wochen außer Gefecht gesetzt - Außenbandriss. Mit der Vertretung Israels bekam er es schon häufiger zu tun. Der Nachwuchs des Handball-Exoten war erst im vergangenen Oktober in der Melsunger Stadtsporthalle zu Gast. „Ich werde richtig Gas geben“, betont Ignatow. Am Samstag reist er in die Hansestadt. „Ich möchte das aber auch genießen, denn es wird ein richtiges Spektakel werden.“

Klar, es ist der Tag des Handballs mit vielen Tausend Zuschauern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.