Kommentar zum Sensations-Sieg der MT

"Historischer Triumph": Ein Kommentar zum Sensations-Sieg der MT

Kiel. Melsungens Handballer im Ausnahmezustand, grenzenloser Jubel in Rot und Weiß: Bislang waren die MT-Spieler so etwas wie treue Untertanen im Hofstaat des THW Kiel und gaben die zu vergebenden Punkte mehr oder weniger leicht her.

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Deshalb ist der Sieg an der Förde eine richtige Majestätsbeleidigung. Wofür sie nicht nur von den eigenen Anhängern mit Lob überschüttet wird, sondern auch von all denen, die mit Kiel in diesem Jahr um den Thron im Bundesliga-Oberhaus kämpfen wollen. Der historische Triumph im hohen Norden kam zwar überraschend, aber am Ende nicht von ungefähr. Weil die Mannen von Handball-Lehrer Michael Roth über eine hervorragende Verteidigung verfügen. Es passte super ins Bild, dass Torsteher Per Sandström hinter dieser kämpferisch prima eingestellten Abwehr förmlich über sich hinauswuchs.

Zu einem Erfolg, der – schon wegen der Live-Ausstrahlung im Fernsehen – nachhaltig Wirkung zeigen sollte. Und dafür sorgen sollte, dass die Zuschauerresonanz bei den MT-Heimspielen endlich größer wird. Nach diesem Gala-Auftritt hat Roth nun jedoch ein Problem: Wie will er jetzt noch erklären, dass sein Klub erst im Jahr 2015 für den Europapokal plant?

Von Björn Mahr

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