Interview mit MT-Melsungen-Spieler Michael Allendorf

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MT-Spieler Michael Allendorf über seine Rückkehr ins Handball-Nationalteam  

Seine Rückkehr in die Handball-Nationalmannschaft war eine Überraschung. Also fragten wir bei Linksaußen Michael Allendorf von der MT Melsungen, wie es in den beiden Länderspielen gegen Schweden (25:27, 25:25) am Wochenende war.

Herr Allendorf, war der Norden mit Spielen gegen eine schwedische Bundesliga-Auswahl um die Ex-Melsunger Sandström, Mansson und Stenbäkken eine Reise wert? 

Michael Allendorf: Auf jeden Fall. Der Lehrgang hat großen Spaß gemacht, auch wenn wir uns die Ergebnisse natürlich anders vorgestellt hatten.

Wie fällt ihre persönliche Bilanz aus?

Allendorf: In beiden Spielen lief insgesamt wenig über die Außen. Und wir hatten kaum Tempogegenstöße. Schade. In Schweden am Samstag habe ich eine Halbzeit lang gespielt, in Hamburg dann 25 Minuten und jeweils einmal getroffen.

Und wie kommt der neue Bundestrainer Prokop an? 

Allendorf: Gut, ich bin sehr angetan von ihm. Er ist ja nun nach Brand, Heuberger und Sigurdsson schon der vierte Bundestrainer, den ich erlebe. Die Stimmung stimmt, und er hat viel Neues gemacht wie ein anderes Abwehrsystem.

Dennoch: Als Linksaußen sind Uwe Gensheimer und Rune Dahmke erste Wahl. Beide wurden nun geschont, sie rückten nach. Sie sie ein Lückenbüßer? 

Allendorf: Ich bin jetzt 30, da mache ich mir keine großen Hoffnungen mehr auf eine steile Karriere im DHB-Trikot. Aber ich trage den Adler immer gern und stehe stets bereit. Und Länderspiele sind immer gut fürs Selbstvertrauen.

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