Gespräche zwischen Melsungen und Hannover weit gediehen

MT Melsungen: Nationalspieler Häfner kommt wohl schon im Sommer

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Kai Häfner, Handballer von der TSV Hannover-Burgdorf

Handball-Nationalspieler Kai Häfner wechselt wohl doch früher zur MT Melsungen. Noch besitzt er in Hannover einen Vertrag bis 2020, aber die Nordhessen wollen Häfner schon diesen Sommer haben.

Vorzeitiger Wechsel in Arbeit: Es verdichten sich die Anzeichen, dass Nationalspieler Kai Häfner schon in diesem Sommer von der TSV Hannover-Burgdorf zur MT Melsungen wechseln wird. Nach Informationen dieser Zeitung sollen die Gespräche zwischen den beiden Klubs über einen vorzeitigen Wechsel des Halbrechten so gut wie abgeschlossen sein. Häfner besitzt zwar noch einen Vertrag bis zum Sommer 2020, die MT hat aber Interesse an einer Verpflichtung schon in diesem Jahr signalisiert. Kommt der Linkshänder also im Juli, muss Melsungen eine Ablöse zahlen.

Torjäger mit Volldampf auf dem Weg zur Krone: Die 300-Tore-Marke wird er bei noch fünf ausstehenden Partien voraussichtlich nicht mehr knacken. Aber Matthias Musche vom SC Magdeburg könnte die Runde mit einer Trefferzahl abschließen, die nicht viele Bundesliga-Torschützenkönige erreichten. Nach seinen zehn Treffern beim 31:26-Erfolg in Hannover steht der Nationalspieler bei 226 Toren. Damit ist er jetzt schon fast so erfolgreich wie die besten Werfer der vergangenen Jahre: Casper Mortensen (Hannover, 2018/230), Philipp Weber (Wetzlar, 2017/224) und Petar Nenadic (Berlin, 2016/229).

Spannung im Kampf um Europa: Im Rennen um den fünften Platz feierten die Melsunger Verfolger Bergischer HC, Füchse Berlin und Frisch Auf Göppingen wichtige Siege. Die drei Klubs trennen nur vier Zähler.

Final Four ohne deutsche Beteiligung: Die SG Flensburg-Handewitt hat das Wunder von Veszprem verpasst. Zwar erwischten die Norddeutschen im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League beim ungarischen Topklub einen hervorragenden Start und führten schnell 5:0, unterlagen aber letztlich 25:29. Da die SG schon das Hinspiel in eigener Halle 22:28 verlor, war ein Weiterkommen ziemlich unwahrscheinlich. Die Flensburger waren ohne Spielmacher Jim Gottfridsson angetreten – der Schwede war bei seiner schwangeren Frau geblieben. Veszprem nimmt nun am Finalturnier am 1./2. Juni in der Lanxess-Arena in Köln teil. Foto: sebastian Gollnow/dpa

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