Schnellcheck: Melsunger müssen am Sonntag gegen Heilbronn ran

DHB-Pokal: MT Melsungen kanzelt Eisenach ab

Nicht zu halten: Melsungens Momir Rnic (links) zieht hier zum Tor. Ihn beobachten: Azat Valiullin (Nr.55), MT-Kreisläufer Marino Maric und Branimir Koloper (ThSV). Foto: Mahr

Eisenach. Das ließ sich schon mal gut an. Im Auftaktspiel des Viererturniers im DHB-Pokal in Eisenach feierten die Handballer der MT Melsungen einen nie gefährdeten 30:18 (16:6)-Sieg über Gastgeber und Erstliga-Neuling ThSV Eisenach.

Um ins Achtelfinale einzuziehen, müssen die Schützlinge von MT-Trainer Michael Roth am Sonntag ab 17 Uhr gegen den Drittligiste TSB Heilbronn/Horkheim ran, der sich am frühen Abend gegen den TV Großwallstadt mit 30:24 behauptet hatte. Der Schnellcheck zum MT-Auftritt:

Wie war das Spiel?

Aktualisiert
am Sonntag um 9.15 Uhr.

 Mit Ausnahme der ersten Minuten einseitig. Konnten die Thüringer anfangs zweimal in Führung gehen, hatten sie mit zunehmender Dauer immer weniger zu bestellen. Der MT merkte man an, dass sie eine Woche vor dem Bundesliga-Start gegen Berlin (Sa., 22. August) schon gut eingespielt ist. Mit einer stabilen 5:1-Deckung zogen die Nordhessen den Hausherren früh den Zahn und von 11:6 auf 16:6 bis zur Pause davon. Eisenach war in allen Belangen unterlegen und musste zudem auf Dusko Celica, einer von neun Neuzugängen des ThSV, verzichten, der nach Foulspiel an Melsungens glänzend aufgelegten Torjäger Momir Rnic die Rote Karte gesehen hatte (27.). Im Gefühl des sicheren Sieges schonte Roth im zweiten Abschnitt den einen oder anderen Akteur. Für den erneut voll überzeugenden Schlussmann Johan Sjöstrand kam im Verlauf der zweiten Hälfte René Villadsen – und der hielt gleich mal einen Siebenmeter von Urban. So änderte sich an der Überlegenheit praktisch nichts. Marino Maric traf Mitte des zweiten Abschnitts etwa zum 25:11. Bedauerlich aus Sicht der MT nur, dass Malte Schröder nach seinem Treffer zum 28:15 verletzt vom Feld getragen werden musste. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers hatte er sich das Knie verdreht. Im Melsunger Lager geht man davon aus, dass Schröder vorerst pausieren muss. Am Montag muss er zur Kernspintomographie.

War das Ergebnis gerecht? 

Darüber gab es keine zwei Meinungen. Wenn die MT nicht noch einen Gang zurückgeschaltet hätte, wäre der Sieg noch viel höher ausgefallen.

Wer war Mann des Spiels? 

Was Momir Rnic im ersten Durchgang veranstaltet hatte, war großartig. Er überwand wiederholt gekonnt die ThSV-Hintermannschaft. Insgesamt warf er sieben Treffer. „Ich habe versucht, die Erwartungen des Trainers zu erfüllen“, sagte Rnic. Das Lob des Serben galt dem gesamten Team: „Wir haben super in der Deckung gestanden.“

Wie fiel das Fazit des MT-Trainers Michael Roth aus? Der Coach war absolut zufrieden: „Wir waren sehr konzentriert, wir habe eine fantastische Abwehr gespielt. Es hat alles gepasst.“

Wie war die Stimmung in der Werner-Assmann-Halle?

Trotz subtropischer Temperaturen richtig klasse. Unter den etwa 1000 Zuschauern waren auch 100 Anhänger der Melsunger, die mächtig Radau hinter einem Gehäuse machten.

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