„Wird eine enge Kiste"

Klitgaard mit Skjern vor der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte

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Der Trainer und sein Torjäger: Skjerns Coach Ole Norgaard baut auf Rückraumschütze Nikolaj Markussen.

Skjern. Der Dienstag war ein besonderer Tag für Kreisläufer Thomas Klitgaard. Zum 250. Mal lief er für ein Pflichtspiel im Handball-Trikot von Skjern Handbold auf und wurde dafür vor der in Herning ausgetragenen Playoff-Partie gegen KIF Kolding Kopenhagen geehrt.

Riesig gefreut hat sich der 37-Jährige aber vor allem über den 27:26-Erfolg, durch den Skjern weiter im Kampf um die Meisterschaft mitmischt. Aber die Woche hält noch einen Höhepunkt bereit: das Rückspiel im Europacup-Viertelfinale am Sonntag ab 16.30 Uhr in Kassel bei seinem früheren Klub MT Melsungen.

„Wenn wir mit sieben, acht Toren gewonnen hätten, wären wir jetzt der Favorit“, sagt Klitgaard, „so aber wird es eine ganz enge Kiste.“ Auch sein Trainer Ole Norgaard ist nach dem 25:20 aus dem ersten Vergleich noch vorsichtig optimistisch: „Das wird verdammt schwer.“

Thomas Klitgaard

Weiterhin verzichten muss Norgaard auf den verletzten Kaspar Söndergaard. Dafür hegt er leise Hoffnung, dass der frühere Lübbecker Mittelmann Daniel Svensson nach überstandener Verletzung wieder auflaufen und den Rückraum der Nordlichter verstärken kann. Erste Wahl auf der Mitte-Position ist allerdings Lasse Mikkelsen. Ansonsten ruhen die Hoffnungen auf Nikolaj Markussen und Henrik Möllgaard, beide in dieser Woche von Dänemarks Nationalcoach Gudmundur Gudmundsson für die nächsten Länderspiele nominiert.

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Möllgaard bildet zudem zusammen mit Klitgaard den Innenblock in der offensiv ausgerichteten 6:0-Abwehr. Im Hinspiel harmonierte Skjerns Deckung teilweise hervorragend mit Torwart Sören Pedersen. „Wir haben vieles gut gemacht“, erklärt Klitgaard, „ich hoffe, dass uns das am Sonntag erneut gelingt.“ Dafür werden er und seine Kollegen wieder bis an die Schmerzgrenz gehen müssen. „Die Spiele in Dänemark sind schneller als im EHF-Cup, aber die physische Belastung ist dennoch deutlich höher“, stellte der Routinier nach dem ersten Vergleich mit einigen ehemaligen Weggefährten fest. Klitgaard hatte sich unter anderem einige harte Zweikämpfe mit Michael Müller, Malte Schröder und Felix Danner geliefert. Auch morgen wird er um jeden Zentimeter Boden kämpfen - in der Hoffnung, dass die Woche so gut aufhört wie sie für ihn und das Team begann.

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