Kommentar zu den Zuschauer-Zahlen der MT Melsungen: Gegen den Liga-Trend

Kassel. Die Bundesliga-Handballer der MT Melsungen haben zum dritten Mal in Folge ein Heimspiel vor ausverkauftem Haus ausgetragen. Mit der guten Zuschauerresonanz beschäftigt sich ein Kommentar unseres Redakteurs Björn Mahr.

In den meisten Bundesliga-Hallen sind an den ersten Spieltagen etliche Plätze leer geblieben. Nicht so in Kassel: Die neuen, ungewohnten Anwurfzeiten haben sich in keinster Weise negativ auf den Besuch der MT-Handballspiele ausgewirkt. Im Gegenteil, die Melsunger legen gegen den Trend zu.

Es lässt sich schon jetzt feststellen: Die Entscheidung der MT-Verantwortlichen, den Etat vor dieser Spielzeit auf erstmals fünf Millionen zu erhöhen und den Kader qualitativ zu verstärken, war goldrichtig. Alle fünf Neuzugänge sind absolute Gewinne für diese Mannschaft. Melsungens Team ist wie ein Karussell, bei dem vor dieser Saison noch einmal die Geschwindigkeit um eine Stufe erhöht wurde: spektakulär.

Nach dem begeisternden Heimsieg über Hannover sprach MT-Manager Axel Geerken seinem Trainer Michael Roth für dessen überlegtes Handeln ein dickes Kompliment aus. Genauso gebührt aber auch Geerken ein großes Lob: Mit der Zusammenstellung dieser Mannschaft hat er die Grundlage dafür geschaffen, dass die Zuschauer in Scharen auf das Messegelände kommen - sogar am Donnerstagabend und Sonntagmittag.

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