Kommentar zur Gala der MT gegen die Rhein-Neckar Löwen

Es war ein denkwürdiger Handball-Abend, den die MT Melsungen sich selbst und ihren Fans in der Rothenbach-Halle mit dem Sieg gegen den Tabellenführer beschert hat. Der Wahnsinn geht weiter - so die Meinung von HNA-Sportredakteur Björn Mahr.

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Es war einer der schönsten Siege. Es war eines der intensivsten Spiele, das die Fans je in der Rothenbach-Halle erlebten. Es war einer der stimmungsvollsten Abende. Und es war eine der größten Melsunger Handball-Partys aller Zeiten. Die MT hat sich bei ihrem Triumphzug durch die Bundesliga auch vom Spitzenreiter nicht aufhalten lassen. Kurzum: Der Melsunger Wahnsinn geht unvermindert weiter.

Denn nichts anderes heißt es, wenn eine Mannschaft in einer Halbzeit ganze neun Tore des souveränen Ligaprimus zulässt und wenn sie diesen dann auch noch bei weniger als 25 Gegentreffern hält. Die MT verriegelt inzwischen ihren Kasten teilweise so wie Museen die Türen zu den Räumen mit den wertvollsten Stücken.

Dies war aber nicht die zentrale Erkenntnis aus Sicht der Nordhessen nach dem rauschenden Handball-Fest. Nein, das war einzig und allein die Wucht, mit der sie sich den bisherigen Überfliegern aus dem Badischen Land in der zweiten Halbzeit entgegenwarfen. Es wäre keine Übertreibung, wenn man sagt, dass sogar noch ein renommierterer Champions-League-Teilnehmer als die Rhein-Neckar Löwen an diesem Abend gegen die Melsunger auf der Strecke geblieben wäre.

Der MT ist zurzeit alles zuzutrauen – auch ein Sieg am Mittwoch beim amtierenden Meister in Kiel. Weswegen es zurzeit noch besser ist, mit den Superlativen in Sachen Melsungen etwas zu geizen. bjm@hna.de

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