Kommentar zum Pokal-Auftakt: Trauriges Bild bleibt

Sportlich war die MT Melsungen in der ersten Runde des DHB-Pokals erfolgreich. Doch unschöne Begleitumstände überschatten Einzug ins Achtelfinale, findet HNA-Sportredakteur Björn Mahr.

Souveräne Siege, tolle Leistungen – sportlich war das Wochenende der Melsunger Handballer ein voller Erfolg. Von den Pokal-Tagen in Eisenach bleibt allerdings vor allem eines: Unverständnis.

Handball-Pflichtspielauftakt Mitte August – die Idee der DHB-Oberen war in etwa so sinnvoll, als würde man die Tennis-Freiluftsaison bis in den Dezember ausdehnen. Nicht einmal 1000 Zuschauer wollten das prestigeträchtige Duell zwischen MT und Eise-nach sehen. In einigen Wochen wäre die Halle für diesen Kracher vielleicht mit mehr als 3000 Besuchern ausverkauft gewesen. Dann nämlich, wenn die Fans im Verlauf der 60 Spielminuten nicht dreimal das T-Shirt hätten wechseln müssen, weil es so heiß unterm Dach ist wie in einem nicht klimatisierten Parkhaus im Hochsommer.

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Viel Schweiß, rutschiger Boden – MT-Profi Malte Schröder passierte dann im Halbfinale gegen Eisenach auch noch genau das, wovor jeder Handballer höllische Angst hat: Er glitt so unglücklich und unkontrolliert weg, dass er eine schwere Knieverletzung davontrug und dadurch nun wohl eine lange Pause einlegen muss.

Wenn es für Schröder nach dem bitteren Samstagabend überhaupt etwas Positives gab, dann das: Das Finale dieses Viererturniers am Sonntag fand nach dem Aus des Gastgebers und den Erfahrungen vom Vortag praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dieses traurige Bild blieb ihm zumindest erspart.

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