Kommentar zum Pokal-Aus der MT: Erhobenen Hauptes

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Ein Tor hat den Handballern der MT Melsungen gefehlt, um im EHF-Pokal das Finalturnier zu erreichen. Ein Kommentar zum Aus von HNA-Sportredakteur Robin Lipke.

Für die Handballer der MT Melsungen ist dieses knappe Ausscheiden unfassbar bitter. Spieler wie Fans werden noch lange an dieses eine Tor denken, das eben nicht mehr fallen wollte im Viertelfinal-Rückspiel gegen Skjern. Es wird erst mal kein Trost sein: Doch die Mannschaft von Trainer Michael Roth geht erhobenen Hauptes aus diesem Wettbewerb.

Es hat Spaß gemacht, die Entwicklung dieses Teams im Verlauf des EHF-Cups zu beobachten. Und es lässt sich jetzt trefflich diskutieren, ob mit Spielmacher Patrik Fahlgren der Einzug ins Final Four gelungen wäre. Sicherlich hat der Schwede an allen Ecken gefehlt. Doch am Sonntag hat auch einfach ein bisschen das Glück gefehlt. Vorzuwerfen ist dieser Mannschaft jedenfalls nichts. Im Gegenteil. Die MT hat für einen berauschenden Handball-Tag gesorgt – leider ohne Happy End.

Alles in allem brachten die Melsunger Handballer sportlich internationales Flair nach Nordhessen – dafür gebührt ihnen Dank. Und gerade dieses dramatische Spiel gegen Skjern hat Lust auf mehr gemacht. Lust auf mehr Europapokal.

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