Fragen an Melsungens Manager Geerken: Fazit fällt positiv aus

Melsungens Manager Axel Geerken

Die MT Melsungen hat die Saison auf dem sechsten Platz der Handball-Bundesliga abgeschlossen. Wir sprachen über das Abschneiden mit Manager Axel Geerken.

Fast 50 Pflichtspiele liegen hinter dem Team. Wie fällt das Fazit nach der härtesten Saison in der MT-Klubgeschichte aus? 

Axel Geerken: Positiv. Wir standen dicht vor dem Einzug ins Final Four und hatten auch gute Chancen, den fünften Platz zu erreichen. Leider ist uns das zum Ende der Serie nicht gelungen. Dafür waren wir allerdings gegen Göppingen und gegen Balingen trotz unseres Potenzials nicht gut genug. Punktuell entstand der Eindruck, dass insgesamt sogar mehr möglich gewesen wäre.

Die direkte Europapokal-Qualifikation wurde ebenso knapp verfehlt wie das Final Four im EHF-Cup. Warum hat es nicht zum ganz großen Wurf gereicht? 

Geerken: Das Spiel in Skjern war ein Knackpunkt. 20 erzielte Treffer waren zu wenig. In der Bundesliga war die Heimpleite gegen Göppingen ein herber Rückschlag. Der sechste Platz war dennoch ein Erfolg. So haben wir das Vorjahresergebnis bestätigt – und das bei der zusätzlichen Belastung und der Personalprobleme am Ende.

Sie haben im Winter darauf verzichtet, den Kader zu vergrößern. Wäre es in Anbetracht der zu erwartenden Belastungen nicht erforderlich gewesen? 

Geerken: Ich denke nicht. Ich bin kein Freund davon, einen Spieler für den Fall zu holen, dass sich jemand verletzen könnte. Zumal wir einen guten Kader haben, der Ausfälle kompensieren kann. Darüber hinaus müssten wir Spieler auf die Zuschauertribüne schicken, was wiederum zu Unzufriedenheit führen kann. Das verletzungsbedingte Ausscheiden von Patrik Fahlgren war natürlich schmerzhaft für uns.

Was nehmen Sie mit aus dieser Saison? 

Geerken: Wir haben viele Erfahrungen gesammelt. Wir werden auf jeden Fall eine eingespielte Mannschaft mitnehmen. Diese wird mit Timm Schneider und Jan Forstbauer sowie den Torhütern Johan Sjöstrand und Rene Villadsen qualitativ und quantitativ gut verstärkt. Nächstes Jahr greifen wir neu an.

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