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Europacup: MT Melsungen fiebert Auslosung entgegen

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Melsungen/Wien. Heute hat um 11 Uhr die Europacup-Auslosung begonnen, der die Handballer der MT Melsungen entgegenfiebert hatten. Wir stellen mögliche Gegner und Wunschlose vor.

Pokal-Wettbewerbe sind kein Wunschkonzert. „Ein bisschen mehr Losglück als bislang darf es aber schon sein“, sagt Michael Roth, der Handball-Trainer der MT Melsungen, vor der Europacup-Auslosung am Donnerstag ab 11 Uhr in Wien. Womit er auf die Mannschaften anspielt, die die MT in der ersten Phase dieser Saison als Gegner hatte: Toulouse (Frankreich) und Presov (Slowakei) im EHF-Cup, Flensburg-Handewitt im DHB-Pokal.

Mögliche Gegner

Aktuelle Informationen

Wie wurde ausgelost? Die Europäische Handball-Förderation (EHF) bietet über www.eurohandball.com einen Liveticker an. Zudem soll es auf der Seite einen Livestream geben. Alles wichtige zur MT, dazu erste Reaktionen, finden Sie ab 11 Uhr bei Kassel Live sowie im Laufe des Tages auf www.hna.de.

Da die Nordhessen nicht auf eine deutsche Mannschaft (Hamburg, Berlin) und nicht auf den FC Porto und Constanta aus Rumänien, die mit ihnen in Lostopf 1 sein werden, treffen können, kommen von den verbliebenen 16 Teams zwölf als Gegner der Melsunger in der Hauptrunde Frage: BM Granollers (Spanien), Balatonfüredi KSE (Ungarn), Haslum Handballklubb (Norwegen), HC Vojvodina (Serbien), St. Petersburg HC (Russland), Gorenje Velenje (Slowenien), Eskilstuna Guif (Schweden), RK Nexe (Kroatien), Skjern Handbold, Team Tvis Holstebro (beide Dänemark) und Pfadi Winterthur (Schweiz).

Dicke Brocken

„Wir haben gegen alle Klubs sportlich eine Chance“, meint Manager Axel Geerken, der zusammen mit Christine Höhmann und Corinna Börschig (beide ebenfalls MT) in Wien vor Ort sein wird. Hoch eingeschätzt werden die dänischen Vertreter, dazu die erfahrenen Vereine Granollers (nahe Barcelona) und der letztjährige Champions-League-Teilnehmer Gorenje Velenje.

Spielerwünsche

Melsungens Linksaußen Jeffrey Boomhouwer blickt der Auslosung recht entspannt entgegen, jedoch möchte er gern dorthin, „wo oft die Sonne scheint“. Gegen eine Reise nach Granollers in Spanien hätte er nichts einzuwenden. Spielmacher Patrik Fahlgren hofft vor allem auf machbare Aufgaben. Wenn Eskilstuna dabei sein sollte, könnte er gut damit leben. Er erklärt schmunzelnd: „Das ist okay, wir dürfen dann trotz eines Erfolges noch in unsere Heimat zurückkehren.“ Melsungen beheimatet zurzeit insgesamt drei Schweden. Neben Fahlgren noch die Torleute Mikael Appelgren und Per Sandström.

Wiedersehensfreude?

In der dritten Qualifikationsrunde sind mit dem Schweden Jonathan Stenbäcken, hauchdünn mit dem IFK Kristianstad am Bundesligisten HSV Hamburg gescheitert, und Ivan Brouko (SKA Minsk) zwei ehemalige Melsunger ausgeschieden. Doch ein weiterer ist mit dem früheren MT-Kreisläufer Thomas Klitgaard noch im Rennen. Der spielt für Skjern Handbold und hofft auf einen deutschen Konkurrenten. „Da wird bei uns die Halle voll und zu Hause haben wir auf jeden Fall gegen Hamburg, Berlin oder Melsungen eine Siegchance“, sagt der 36-Jährige. Skjern musste in der vergangenen EHF-Cup-Saison erst in der Gruppenphase die Segel streichen.

Von Björn Mahr

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