Titelverteidiger unterliegt Magdeburg 28:30

Melsunger Handballer verpassen Sieg beim Sparkassencup

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In Top- Form: Magdeburgs Matthias Musche (rechts, hier gegen Melsungens Felix Danner).

Rotenburg. Nein, diesmal ging der Sieg beim Sparkassencup nicht an die Handballer der MT Melsungen. Das Team von Trainer Heiko Grimm verlor in Rotenburg das Finale gegen den SC Magdeburg.  

In zweieinhalb Wochen erwarten die Melsunger zum Punktspielstart den SC Magdeburg in der Kasseler Rothenbach-Halle. 18 Tage vor dem Bundesliga-Kräftemessen musste sich die MT vor 1000 Zuschauern in der Rotenburger Göbel Hotels Arena der Mannschaft von Coach Bennet Wiegert 28:30 (15:14) geschlagen geben.

Die Melsunger fanden schwer in die Partie und lagen ständig mit ein bis zwei Toren zurück. In der 15. Minute stand es 6:8 aus MT-Sicht. Mann der ersten Hälfte war Magdeburgs Matthias Musche mit sechs Treffern (davon 5 Siebenmeter). Der Linksaußen gab vor allem dem jungen Dimitri Ignatow einige Rätsel auf.

Im Angriff fehlte es den Nordhessen bisweilen an der nötigen Durchschlagskraft. Michael Müller kam im rechten Rückraum nicht wie gewohnt zum Zuge. Besser wurde das Melsunger Spiel erst, als Kapitän Finn Lemke auf Halblinks für mehr Druck sorgte. Da Torwart Nebojsa Simic zehn Würfe im ersten Durchgang abwehrte, bekam die MT die Begegnung zusehends besser in den Griff. Gegen Ende des ersten Durchgangs stand die Deckung des Titelverteidigers so sicher, dass die Melsunger erstmals in Führung gingen – 13:12 (27. Minute).

Nach dem Wechsel blieb es zunächst das erwartet spannende Spiel. In der 42. Minute führte der fünfmalige Turniersieger aus Sachsen-Anhalt 20:19 – und setzte sich sogar bis auf 25:21 (48.) ab. Insbesondere den zwölffachen Torschützen Musche bekam die MT nicht unter Kontrolle. Melsungen, das auf eine 5:1-Deckung mit Marino Maric auf der Spitze umstellte, drohte den Anschluss zu verlieren. Doch die Mannschaft von Trainer Heiko Grimm hielt dagegen und hätte durch Tobias Reichmann, Fin Backs und Simon Birkefeldt ausgleichen können, die Gelegenheiten wurden aber ausgelassen. Beim Stand von 27:28 leistete sich Julius Kühn einen technischen Fehler, den der Kontrahent mit dem Treffer zum vorentscheidenden 29:27 bestrafte.

Nächstes Wochenende könnten Melsungen und Magdeburg übrigens erneut aufeinandertreffen – beim Klaus-Miesner-Turnier in Ilsenburg.

Lesen Sie dazu auch: Melsunger Handballer überzeugen mit Tempo und Variabilität

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