Melsunger Trio überzeugt beim zweiten Test gegen Ungarn

So wird’s gemacht: Felix Danner erzielt im deutschen Trikot einen Treffer im Test gegen Ungarn. Foto: Jörg Hagemann
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So wird’s gemacht: Felix Danner erzielt im deutschen Trikot einen Treffer im Test gegen Ungarn.

Kassel/Lingen. Das Wichtigste vorneweg: Michael Allendorf, Felix Danner und Johannes Sellin sind allesamt gesund von den Auftritten der deutschen Handball-Nationalmannschaft zurückgekehrt.

Sie können jetzt mit Volldampf in die nächsten Trainingstage gehen, um sich mit der MT Melsungen auf das Final Four am kommenden Wochenende in Hamburg einzustimmen.

Ebenso erfreulich: Das Trio trug maßgeblich dazu bei, dass die DHB-Auswahl nach dem 28:24 (12:12) in Oldenburg auch den zweiten Test gegen Ungarn in Lingen mit 31:24 (16:13) zu ihren Gunsten entschied. „Wir haben Selbstvertrauen getankt“, bemerkte Danner nach den Länderspiel-Einsätzen.

Waren im ersten Vergleich vor allem im Angriff noch einige Schwächen offenkundig, so war die Chancenverwertung in der zweiten Begegnung deutlich besser. Alle drei Melsunger konnten sich dabei erneut in die Torschützenliste eintragen: Allendorf (4/1), Sellin (3) und Danner (1). Die besten deutschen Werfer waren Holger Glandorf (6) und Patrick Groetzki (5).

Zur Belebung des Spiels trugen die nach drei Jahren wieder nominierten Michael Kraus und Torwart Johannes Bitter bei. „Sie können Euphorie entfachen“, befand Danner nach der gemeinsamen Trainingswoche mit den Weltmeistern von 2007. Mittlerweile ist klar, dass Bundestrainer Martin Heuberger mit den beiden Stars bei den Playoff-Duellen der WM-Qualifikation im Juni gegen Polen plant. „Wir haben jetzt den Kader zusammen, der auch in die Qualifikationsspiele geht“, sagte Heuberger.

Im Vorfeld der Partien absolviert die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) noch einen mehrtägigen Lehrgang. Dazu gehört auch ein Testspiel in Wetzlar (3. Juni) gegen Norwegen.

Heute startet für die MT-Handballer erst einmal die Vorbereitung auf das Pokal-Wochenende. „Unsere Konzentration galt zuletzt nur der Nationalmannschaft“, sagt Danner, „jetzt wollen wir in Hamburg eine gute Rolle spielen. Das ist möglich, weil dort ein ausgeglicheneres Feld antritt als in den Jahren zuvor.“

Von Björn Mahr

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