MT muss um Einzug ins Final Four bangen

Melsunger verlieren im Viertelfinalhinspiel in Skjern mit 20:25

+
Zu Gast in Dänemark: Eine 20:25 Niederlage musste die MT im Hinspiel des Europapokals bei Skjern Handbold in Dänemark einstecken.

Skjern. Das hatten sich die Melsunger Handballer anders vorgestellt. Eine 20:25 (12:12)-Niederlage musste die MT im Hinspiel des Europapokals bei Skjern Handbold in Dänemark einstecken.

Damit muss das Team um Kapitän Nenad Vuckovic ums Weiterkommen und damit um den Einzug ins Final Four im Mai in Berlin bangen. Das Rückspiel findet am Sonntag, 19. April, ab 16.30 Uhr in der Rothenbach-Halle in Kassel statt. Ein Schnellcheck zum Spiel.

Wie war das Spiel? 

Die Partie hatte Rasse und Klasse. Melsungen ging zwar mit 1:0 durch Michael Müller in Führung, hatte aber dann Mühe, teilweise Schritt zu halten. Die Dänen stellten unter Beweis, dass auch sie zurecht im Viertelfinale stehen. Trotz des Fehlens des starken Halbrechten Kaspar Söndergaard entwickelte Skjern viel Torgefahr aus allen Mannschaftsteilen. Konnte der starke Felix Danner für die MT noch auf 5:6 verkürzen, so stand es wenig später 11:7 für den Gastgeber. Doch die Nordhessen schlugen zurecht. Durch Treffer von Danner und Marino Maric (je 2) gelang der MT der 11:11-Gleichstand. Und kurz nach dem Wechsel, als Jeffrey Boomhouwer und Nenad Vuckovic auf 14:12 aus Sicht der MT stellten, sah es ganz nach einem Erfolgserlebnis für Melsungen aus. Allerdings hielt die Führung nicht lange. Im Gegenteil: Je länger die Begegnung dauerte, desto schlechter lief es für die Schützlinge von Trainer Michael Roth. Größtes Manko: Der Bundesligist, der in der entscheidenden Phase auf Danner (Verdacht auf Zerrung) verzichten musste, ließ viele hochkarätige Chancen aus. So stand es nach 52 Minuten 17:21 aus Sicht der Gäste. Und der Rückstand wurde sogar noch etwas größer.

War das Ergebnis gerecht? 

Der Sieg für Skjern war auf alle Fälle verdient. Die Hausherren machten viel weniger Fehler. Zudem stellten sie mit Sören Pedersen den besseren Schlussmann. Ersatztorwart Kristoffer Laursen parierte noch zwei Siebenmeter. Melsungens Nummer eins Mikael Appelgren zeigte dagegen eine allenfalls durchschnittliche Leistung.

Wie fand Melsungens Trainer Michael Roth den Auftritt seines Teams? Begeistert war er verständlicherweise nicht. "Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht", sagte der Handball-Lehrer. In diesem Duell machte sich das Fehlen von Regisseur Patrik Fahlgren negativ bemerkbar. Mit ihm hätte die MT wohl vor allem in der zweiten Hälfte mehr Struktur im Spiel gehabt.

Wie war die Stimmung in der Halle? 

Obwohl nur 1512 Zuschauer in der Skjern Bank Arena waren, war die Atmosphäre auf den Rängen super. Wozu auch die 80 mitgereisten MT-Fans beigetragen hatten. Viel Lärm machten die Skjern Ultras hinter einem der beiden Tore.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.