Handball-Bundesliga

MT-Coach Michael Roth im Interview: „Auftaktprogramm unzumutbar“

Schulterschluss mit den Fans: MT-Trainer Michael Roth. Foto: Fischer
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Schulterschluss mit den Fans: MT-Trainer Michael Roth.

Melsungen. Das Warten hat ein Ende. Bei der TSV Hannover-Burgdorf startet die MT Melsungen am Samstag (19 Uhr Swiss-Life-Hall) in die neue Bundesliga-Saison. Zuversichtlich und selbstbewusst, wie MT-Trainer Michael Roth im HNA-Interview bestätigt, dessen Ärger über das der Aufstockung auf 19 Teams bedingte Mammut-Programm zu Beginn indes noch nicht verraucht ist.

Am Samstag geht‘s endlich los und danach Schlag auf Schlag. Wie beurteilen Sie das Auftaktprogramm? 

Michael Roth: Vier Spiele in neun Tagen ist, gerade zu Rundenbeginn, unzumutbar. Das Resultat eines Lizenz-Wirrwarrs um den HSV, das wir nun ausbaden müssen. Trotzdem: Wir werden diese Situation annehmen und versuchen, das Beste daraus zu machen.

Inwieweit wurde die SaisonVorbereitung davon beeinflusst?

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Roth: Wir haben in den letzten zwei Wochen etwas Dampf rausgenommen und die Trainingsintensität entsprechend gesteuert. Zuletzt stand der taktische und spielerische Feinschliff im Vordergrund, auch weil nach dem ersten Spiel kaum noch Zeit für Training, sondern nur noch für Regeneration ist. Eine spezielle Vorbereitung auf den Gegner ist da gar nicht mehr drin, so dass wir uns ganz auf unser Spiel konzentrieren müssen.

Hannover-Burgdorf dürfte der Mannschaft liegen, oder? Schließlich hat sie die Niedersachsen in der letzten Saison zweimal geschlagen und auch in der Vorbereitung beim Erima-Cup klar gewonnen. 

Roth: Die Statistik spricht für uns und natürlich tritt man mit einem guten Gefühl an, wenn man den Gegner kurz vorher schon mal geschlagen hat. Trotzdem: Hannover ist ein Gegner auf Augenhöhe, der sich hochkarätig verstärkt hat und somit über einen phantastischen Rückraum sowie starke Außen verfügt.

Das vollständige Interview mit Michael Roth lesen Sie am Samstag in der gedruckten Ausgabe der HNA.

Von Ralf Ohm

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